Und irgendwo dazwischen …

 

Männchen malen

Familie

Kinderzeichnung

Männchen malen

Kinderzeichnung

… versuche ich 29 Erstklässlern gerecht zu werden.

Die Kinder machen sich gut. Sie finden sich in den Abläufen zurecht und werden schrittweise selbstständiger in ihrem Arbeitsverhalten. Nach der umfassenden Eingangsdiagnostik und dem regelmäßigen Nachsehen aller Arbeitsunterlagen habe ich das Gefühl einen sehr guten Überblick über den Leistungsstand der Kinder zu haben, der natürlich weit auseinander liegt und viele Höhen, aber auch viele Tiefen aufweist. Tatsächlich macht sich nach mehreren Durchgängen im 1. Schuljahr die Erfahrung einfach bemerkbar (das zum Trost der jüngeren Kolleginnen), aber um so härter trifft mich bisweilen die Ohnmacht, zwar genau zu wissen, wo die Schwierigkeiten einzelner Kinder liegen, und dennoch kaum Zeit zu haben, mich in Ruhe mit diesen Schülern hinzusetzen. Rein rechnerisch (was ja Quatsch ist, ich weiß) habe ich pro Kind am Tag knapp 6 Minuten zur Verfügung. De facto reicht es zwischendurch an manchen Tagen nicht einmal für eine persönliche Ansprache. Denn immer ist etwas: Kakaogeld wird eingesammelt, Zettel verteilt, Notizen von Eltern gelesen und beantwortet. All das kostet Zeit, die ich viel dringender für manche Kinder bräuchte. Überhaupt: Wie viel Entwicklungsverzögerung lässt sich in Minuteneinheiten beheben?

Nein, ich bin nicht resigniert, aber ich bin müde. Und ich bin es leid, dass unser Land Entscheidungen auf dem Rücken seiner Schüler und Lehrer fällt, die eine positive Lernentwicklung nicht nur nicht unterstützen sondern geradezu torpedieren. 29 Kinder in eine Eingangsklasse zu packen ist Wahnsinn und jeder, der das Gegenteil behauptet, sollte mal eine Woche hospitieren. Wie vielen Kindern kann wohl ein Schulpolitiker beim Einführen eines Buchstabens gleichzeitig die Hand führen?

Haarige Zeiten

Auf der Telefonnotiz, die ich nach dem Unterricht in meinem Fach finde, und auf der Samiras Mutter um Rückruf bittet, steht dringend mit drei Ausrufezeichen. Seufzend nehme ich mir das Telefon, eigentlich wollte ich vor der Heimkehr der Wehwehchen noch schnell ein paar Einkäufe erledigen. Es sollte Salat geben. Das schaffe ich jetzt schon gar nicht mehr. Aber vielleicht ist die Sache ja auch schnell geklärt.

Samiras Mutter hebt nach dem ersten Klingeln ab, offensichtlich besteht hier wirklich unaufschiebbarer Gesprächsbedarf. In verzweifeltem Tonfall erklärt sie mir, dass sich auf dem Kopf ihrer Tochter Ungeziefer eingenistet habe und sie gar nicht wisse, was sie jetzt tun wolle. “Zuerst einmal gehen Sie in die Apotheke.” Routiniert spule ich das schon so häufig getätigte Läuse-Infoprogramm ab, bestehend aus 50% Handlungsanweisungen (“Ja, sie wiederholen die Behandlung unbedingt nach 9 Tagen!”) und 50% Beruhigungen (“Sie schaffen das schon! Läuse sind ärgerlich, aber gut behandelbar.”). Ich will das Telefonat schon beenden, als ich merke, dass der Mutter am anderen Ende der Leitung noch etwas auf der Seele liegt. “Gibt es noch eine Sache, über die Sie mit mir reden möchten?”, frage ich also und hoffe insgeheim, dass sie verneinen möge. Vielleicht schaffe ich das mit dem Salat dann doch noch.

“Also da gibt es noch ein Problem.”

Pause.

“Jaha?”, hake ich nach. Ich kann nicht verhindern, dass meine Finger aufs Telefonregal trommeln.

“Ich habe auch Läuse.”

“Na dann benutzen Sie das Mittel aus der Apotheke einfach mit!” (Salat, ich komme!)

“Ähm…”

Pause.

“Jahaaa?” (Trommeltrommeltrommel.)

“Ich hab doch Ixtänschens! 150 Stück! Da krieg ich doch die Eier, diese Dingens, diese Nissen nicht raus.”

“Oh… ja dann… machen Sie vielleicht einen Termin beim Friseur Ihres Vertrauens aus?” Ich bin etwas überfragt. Das bisherige Läuse-Infoprogramm sah für Sonderfälle dieser Art keine Handlungsanweisungen vor.

“Nee, jaa. Ich dachte, ich frag erstmal Sie.”

Was? Wie? Für einen kurzen Moment sehe ich mich mit einem Stielkamm in Frau Niesweins toupierter Haarfülle herumstochern, verdränge das Bild aber schnell wieder.

“Also”, lache ich nervös auf, “das lassen Sie wohl besser Ihren Friseur machen.”

“Aber ich muss Sie doch erst fragen, ob die Samira dann morgen wohl mal mit in die Betreuung gehen kann. Denn bis die Haare raus und wieder rein sind, das dauert doch fünf Stunden.”

Wie schreibt man… ?

Ich stehe unerschütterlich inmitten eines Wirbelsturms und verströme kraft meines Amtes Ruhe.

Zumindest beschwöre ich dieses Bild vor meinem inneren Auge, während um mich herum das Chaos, ach nein, die Erstklässler toben. Gerade habe ich die Anlauttabelle eingeführt und nun bin ich vor allem eins: zu wenig.

“Frau Weh! Wie schreibt man Flugdinosaurier?”

“Was ist am Anfang von Katze?”

“Und am Ende von Salami?”

“Wie heißt der Buchstabe hier?”

Die einen legen geradezu euphorisch mit ihren ersten Schreibversuchen los, indes die anderen verunsichert auf die bunten Bildchen schauen und darin keine Logik, geschweige denn einen Arbeitsauftrag erkennen. (Natürlich befindet sich auch jetzt wieder ein nicht geringer Teil meiner Klasse auf dem stillen Örtchen und ich kann es ihnen nicht verdenken, da wäre ich jetzt auch gerne. Ein. Stilles. Örtchen. Oh, süße Traumvorstellung!) Trotz anderslautender Vereinbarungen bin ich umringt von einer Traube Kinder, die mir wahlweise ihr Heft oder ihre Tabelle unter die Nase halten, an meinem Kleid zupfen oder mir schlicht den Popo tätscheln, was ich zwar bereits gestern deutlich untersagt hatte, aber offensichtlich nicht deutlich genug.) Die wenigen, die die Regel befolgen, sich still am Platz zu melden, nehme ich kaum wahr unter dem Ansturm der schreibwütigen Horden.

Heute ist der erste Tag, an dem ich selber wirklich nicht gut gefusselt bin. Am Vorabend fand der zweite Elternabend statt und obgleich ich gar nicht allzu spät ins Bett gekommen bin, rumorte der Abend nach und ließ mich noch lange wach liegen. Vielleicht sollte man Elternabende auf Samstagmorgende legen? Gerne um 7.30 Uhr, da bin ich voll da; ganz anders jedenfalls als um 21.00 Uhr. Da schaltet mein Körper auf Schlafmodus um. Jetzt jedenfalls liegt der Schlafmangel bleiern auf meinen Lidern und zum ersten Mal empfinde ich die Erstklässler als zu laut und pflaume ein paar von ihnen deswegen an. Was zugegeben grässlich ungerecht ist, denn erstens sind sie kein bisschen lauter als gestern und zweitens können sie ja nichts dafür, dass die Eltern von Mona und Lisa eine Grundsatzdiskussion zum Thema Hausaufgaben angezettelt haben. Dabei hat die Schule ein gut durchdachtes Hausaufgabenkonzept vorzuweisen und durch die offenen Lehrwerke können die Kinder tatsächlich gemäß ihrer Fähigkeiten, Stärken und Schwächen an den Hausaufgaben arbeiten. Und zwar 20 Minuten lang – so die Eltern sie denn lassen. Da gibt es Eltern, denen 20 Minuten absolut nicht ausreichend erscheinen und die ihr Kind zwingen, die Seite zu beenden, egal, wie lang es dauert. Wieder andere empfinden schon die kurze Zeit als zu anstrengend und hart, gerade, wenn ihr Kind keine hohe Anstrengungsbereitschaft zeigt. Glücklicherweise stellte sich am gestrigen Abend aber auch heraus, dass der Großteil der Eltern das zeitlich begrenzte Arbeiten als das betrachtet, was es ist: Eine gute Sache.

Doch länger kann ich nicht grübeln, Finnja hält mir stolz einen Zettel unter die Nase. “Für dich, Frau Weh!”, sagt sie und strahlt.

HLO FRAuWE DISchULE IST SUPA DEINE FINNJA ISch FNT NASNGUT

“Danke, Finnja!” Ich zögere einen Moment. “Du findest Nasen gut?”

“Nee”, antwortet das Mädchen entschieden und schüttelt die braunen Locken, “ich finde Katzen gut, aber ich wusste nicht, wie ich das schreiben soll.”

Pädagogisches Outfit

Schuhe sind sicherlich keine Lösung. Aber können Sie ein Problem sein? Na also!

Ich bin immer noch geschafft, auch wenn das Schuljahr bereits zweieinhalb Wochen lang ist und die Erstklässler sich wacker schlagen. (Ja, auch untereinander, da gibt es durchaus noch Handlungsbedarf.) Daher reicht es heute nicht für ein Komplettoutfit. Man sehe es mir bitte nach.

Die von mir so sehr geschätze Kollegin rebis schreibt in einem berührenden Kommentar auf einen meiner Artikel der letzten Tage, dass sie uns Grundschullehrerinnen für zaubernkönnend hält. Und tatsächlich ist der Gedanke an Magie das, was mir oft genug im Anfangsunterricht durch den Kopf schießt. Es ist wirklich zauberhaft, was da geschieht, und nicht immer erklärbar. Was würde dazu besser passen, als dies hier:

Ankle Boots

Zugegeben, es sind nicht die rotglitzernden Zauberschuhe von Dorothy, aber, hey, die Absätze sind gestreift! Ge-streift!

Wenn das mal kein Grundschullehrerinnenschuh ist, dann weiß ich auch nicht. Wo kann man so etwas sonst noch tragen und sich sicher sein, absolute Begeisterung zu ernten? Herr Weh jedenfalls kommentierte den unbedingt notwendigen Kauf lediglich mit einem Schulterzucken. Es seien absolut meine Schuhe, keine Frage. Habe ich nicht unverschämtes Glück mit so einem Mann!? Und solchen Schuhen! Ich werde morgen nicht unterrichten, ich werde durch den Vormittag tanzen!

Hah, nimm dies, du Montag!

Strichlisten

„Und bei dir?“
Wir sitzen am Frühstückstisch und unterhalten uns über den vor uns liegenden Tag.
„Heute ist es ganz entspannt“, beantworte ich die Frage von Herrn Weh mit vollem Mund. In den letzten Tagen haben die Erstklässler mir ausnahmslos Freude bereitet. Ich schlucke einen Bissen Marmeladenbrötchen herunter. „In Mathe kommen Strichlisten dran, das sollte eigentlich kein Problem sein.“ Zur Freude meiner Kinder recke ich die Faust in die Luft und beschwöre gestenreich die Kraft der Fünf. Das Miniweh tut es mir umgehend nach: „Ja, die Kraft der Fünf… fünf was eigentlich, frage ich mich?“ Es nimmt die kleine Hand wieder herunter, kratzt sich hinter dem Ohr (sofortiger Läusescan: negativ!) und schaut fragend das größere Wehwehchen an. Welches – was wirklich ungewöhnlich am frühen Morgen ist – erstaunlich guter Dinge die Stimme zu einem geheimnisvollen Raunen senkt und dem Geschwister beschwörende Worte ins Ohr flüstert: „Wiggle wiggle! Die Kraft der Füüüühüüüünf“
Ach, hätte ich zu diesem Zeitpunkt doch schon über das Wissen verfügt, das ich bei der nächsten Familienmahlzeit anbringen kann… 11 Stunden später:
„Und wie war es mit der Kraft der Füüüüünf?“
„Pfft, frag besser nicht! Ein Drittel hat nicht zugehört und einfach wie wild Striche nebeneinander gesetzt. Und untereinander. Übereinander. Durcheinander! Das zweite Drittel hat einfach eine waagerechte Linie durch alle senkrechten Striche durchgezogen.“
„Und das dritte Drittel?“, fragt das größere Wehwehchen stirnrunzelnd; offensichtlich hat es mitgezählt. „Das dritte Drittel? Na, das war im entscheidenden Moment auf dem Klo.“
Tatsächlich war das mit den Strichlisten viel schwerer, als zuvor angenommen. Das Zählen an sich bereitet den Erstklässlern gar nicht mal so große Probleme. Was haben wir nicht alles gezählt an diesem Morgen: Kakaoflaschen (19), Cocktailtomaten (5), geringelte Strümpfe (4), Brillen (ebenfalls 4), Bohnen im Glas (da schwankten die Ergebnisse zwischen 29 und 136, wir prüfen das noch nach), große Brüder (5) und Spinnen auf der Mädchentoilette (2). Alles easy-peasy. Aber das korrekte Anfertigen einer Fünferbündelung? Allgemeine Verunsicherung und große Augen. Was will die Frau da vorne von uns? Dabei habe ich mir solche Mühe gegeben. Super Tafelbild, nette Rahmengeschichte. Tja, war wohl nix!
„Wo müssen die Fische hin?“, fragt mich also Tim und hält mir sein Mathebuch unter die Nase. Sehr erfolgreich hat er alle Meerestiere durchgestrichen, die roten, die grünen und die blauen auch. Aber keinen davon in die dazugehörige Liste übertragen. Ganz im Gegenteil zu Leonie, die auch das zu zählende Gemüse auf der Folgeseite in die Fischtabelle eingespeist hat. „Na, die müssen ja auch was essen“, entgegne ich mit einer Mischung aus Resignation und Galgenhumor, den Radiergummi schon im Anschlag.
Nach der Stunde treffe ich eine Kollegin aus dem 2.Schuljahr und erzähle vom erfolglosen Strichlistenversuch. „Oh, hör bloß auf! Das können meine zum Teil immer noch nicht. Da denkst du, das ist das Einfachste auf der Welt so ein paar Dinge zu zählen und Striche zu ziehen und dann hauen die dir die wildesten Kritzeleien um die Ohren.“
Immerhin dabei scheinen die Erstklässler deutlich begabter zu sein, als die Zweitklässler. Beim nachmittäglichen Nachsehen finde ich neben besagten Strichzeichnungen auch die korrigierte Fassung von Tim. Säuberlich hat er Fisch für Fisch in die Tabelle gezeichnet.
Alle 23.
Mit Luftblasen.

Lavendeltraumschaum

“Nein, du musst nicht weinen. Wir rufen gleich die Mama an!”

Schniefend steht Angelina auf dem Schulhof neben mir und hält Ausschau nach ihrer Mutter, die bereits zum zweiten Mal vergessen hat, ihre Tochter wie versprochen abzuholen. Nun ist es zwar eigentlich erstrebenswert, dass die Kinder ihren Schulweg eigenständig bewerkstelligen, allerdings sollten sie dazu den Weg auch kennen. Dies ist bei Angelina, obgleich sie drei Querstraßen weiter wohnt, nicht der Fall. Und überhaupt hat Mama ja auch gesagt, dass sie pünktlich auf dem Hof warten würde.

25 Minuten nach dem Telefonat erscheint die Mutter, um ihre Tochter aus meiner Obhut entgegen zu nehmen. Ich nutze die Gelegenheit, um kurz nachzuhören, wie es so läuft mit dem Start. Nebenbei erwähne ich, dass Angelina morgens sehr müde ist und kaum den Stift heben kann ohne zu gähnen. Insgesamt wirkt das Kind recht behäbig. Die Mutter – auf den ersten Blick ebenfalls kein besonderes Temperamentbündel – ist bass erstaunt, ist ihre Tochter doch schon sofort

nach der Geburt fröhlich herumgehüpft und seitdem nur schwer wieder zu beruhigen gewesen.

“Ja”, lenke ich ein, “der Schulanfang hat es in sich, da kann das munterste Mädchen schon mal müde werden.” Ich denke an mein aktuelles Schlafbedürfnis und bin schon bereit, das Thema fallenzulassen. Nicht so die Mutter.

“Nee! Die und müde? Niemals!”, entgegnet sie ganz beflissen mich vom Gegenteil zu überzeugen. “Ich sach Ihnen mal was. Sie kennen doch bestimmt dieses Badezeug? Lavendeltraumschaum? Das, das die Kinder müde machen soll, wenn man sie abends reinsteckt.” (Kenne ich. Was für ein Schwachsinn.)

“Man soll da ja immer nur eine Kappe von nehmen. Ich hab der als kleines Kind immer zweimal so viel da rein gemacht, damit die endlich mal die Knöppe zumacht.”

“Und”, frage ich, um einen neutralen Ton bemüht (immerhin hat sie nicht das Nuckeltuch in den Rotwein getunkt), “hat es geholfen?”

“Nee. Die hat da immer nur alles voll von so roten Pickelchen gekriegt.”

Kollateralschäden

“Was ist denn mit Ihnen passiert?”, fragt mich meine Masseurin, als ich mich Freitagabend zum Massagetermin entkleide. Schienbeinaufwärts reiht sich Hämatom an Hämatom in allen Farben der Genesung, blau, violett, grün, gelb. Auch an den Armen leuchtet ein fröhliches Farbenspiel, allerdings etwas spärlicher gesäht.

“Ach”, antworte ich leichthin, “ich habe wieder ein 1.Schuljahr.”

“Und die Kinder treten Sie!?” Die Masseurin grinst, ich auch. “Genau so ist es!”, nicke ich. “Und mit meinen Nerven springen sie Seilchen.”

Es ist eng im Klassenraum und irgendwo ist immer ein Tisch, an dem man sich stößt. Die Schule hat eindeutig wieder begonnen. Auch andere Zeichen des Verfalls deuten darauf hin: Der Hals kratzt, der Nacken ist verspannt, es bilden sich Ringe unter den Augen. Aber es könnte deutlich schlimmer sein. Gestern erreichte mich die SMS einer Freundin, ebenfalls Lehrerin im Anfangsunterricht: “Scheiße, Läuse!!!”

Die Masseurin lacht und gießt warmes Öl auf meinen Nacken. “Das kriegen wir schon hin.” In den nächsten 60 Minuten öffnet sich ein wohltuendes, schwarzes Loch und verschluckt mich mitsamt den 29 Erstklässlern. Zwar begehrt immer mal wieder einer aus der Meute auf und will mich daran erinnern, dass ich mir noch Gedanken zu diesem und jenem machen muss, aber jedes Unbehagen wird erfolgreich untergeknetet und in Wohlgefallen aufgelöst. Zu Hause angekommen, schaffe ich es gerade noch ins Wohnzimmer zu torkeln, um dem größeren Wehwehchen eine gute Nacht zu wünschen, bevor ich ins Bett plumpse wie Fallobst in die Wiese. Ein paar Minuten später schlafe ich tief und fest. Thank God, it’s Friday!

Zweifelt irgendjemand daran, dass die baldigen Herbstferien ein Segen sind?