Tove Janssons Einfluss auf die kuschelpaedagogik

Ihr seid ja lustig 🙂

Aber hier, zur Erläuterung.

Auszug aus dem Muministischen Lexikon:

Hatifnatten: in manchen deutschen Übersetzungen auch »Hattifnatten« (mit zwei t); massenhaft auftretende Spezies mit nomadischer Lebensweise. Die Individuen gleichen kleinen Gespenstern oder weißen Morcheln, mit flossenartigen Händen (?) direkt an den Seiten des Körpers; zum Fußende hin wird ihre Gestalt immer undeutlicher. Ihre Augen sind stets auf den Horizont gerichtet und nehmen die Farbe des Himmels an. Hör- und Geruchssinn fehlen ebenso wie eine Stimme. Untereinander verständigen sie sich anscheinend allein im Einvernehmen, das ihnen durch ihre Natur vorgegeben ist. [Es] wird berichtet, dass sie aus »Saat« entsprießen; da sie aber eindeutig keine Pflanzen sind, könnte es sich dabei eher um Eier oder Larven handeln. Sie sind in Gruppen von stets ungerader Zahl unterwegs, um sich bei schweren Gewittern zu versammeln, deren elektrische Ladung ihnen das Gefühl größerer Lebendigkeit vermittelt. Sie sind auch in der Lage, kleine Boote zu steuern. In diesen nehmen sie hin und wieder auch Fahrgäste mit (wie z. B. Teile der Muminfamilie […]), freilich ohne sich weiter um diese zu kümmern.

Kleine My: auch kleine Mü (ältere Übersetzungen); winzigkleine Schwester der Mymla. In den Büchern von großer Wichtigkeit; wie bei allen Mymlas wirkt auch ihr Verhalten egoismusgeprägt, doch kommen bei der kleinen My Intelligenz sowie Lust an Anarchie und Katastrophen hinzu. Sie durchschaut jede Lage und jedes Problem anderer Leute sofort, mischt sich aber nicht hinein.                             

Eindeutig die tollste Figur bei den Mumins. Und jetzt geh ich kochen.

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8 Kommentare zu „Tove Janssons Einfluss auf die kuschelpaedagogik

  1. Klein My ist auch meine Heldin, seid ich die Mumins damals als Zeichentrickserie im Fernsehen kennenlernte. Mein Lieblingssatz von Klein My ist: „Ich bin zart und einfühlsam!“, gesprochen/geschriehen mit ihrer unnachahmlichen Stimme. Ein Klassiker in unserer Familie, der auch nach 20 Jahren immer noch oft und gerne zitiert wird. (Sehr zum Leidwesen meiner Tochter, aber leider passt er so oft auf sie ;-))

  2. Ich möchte hierzu ganz eindeutig anmerken, dass ich nur wenige (Charakter)eigenschaften mit der gemeinen Hattifnatte teile! 😉
    Und nun gehe ich weiter doofe Stoffverteilungspläne schreiben…
    P.S.: Die kleine My hat mir früher regelmäßig mit ihren wilden Aktionen Angst gemacht (aber cool ist sie!)

    1. Das hatte ich auch wirklich nicht angenommen!
      (Auf mich hingegen passt die Lille My-Beschreibung ganz hervorragend…)
      Oh, Stoffverteilungspläne… das macht ja Spaß. Ich leide mit!

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