Alles wie immer

War das heute wirklich der erste Tag nach den Ferien? Hat sich gar nicht so angefühlt.

Am ersten Tag nach den Ferien braucht mein Kopf immer ein bisschen Zeit bis er wieder im Schulmodus funktioniert. Es stürmen so viele Dinge auf einen ein, dass man das Gefühl hat, das eigene Gehirn drehe sich verwundert im Schädel und könne es noch gar nicht so richtig fassen. Ich fühle mich gerade bandbreitenbreit. Ja, das trifft es genau.

Gefühlsmäßig war heute auch alles dabei:

  • etwas meine-Zweitklässler-sind-klasse!-Gefühl (Eichhörnchentest mit Durchschnitt 1,4. Hah! Die haben das Eichhörnchen total drauf. Mit Kobel und Pinselohren. Ich bin voll die gute Sachunterrichtslehrerin.)
  • etwas (nein, etwas mehr, viel mehr) Gefühl von Traurigkeit und Hilflosigkeit und Wut nach dem Elterngespräch mit Lennox Mutter. Da kann ich jetzt auch nicht viel zu schreiben, das braucht noch eine Weile. Nur soviel: manche Kinder sind wirklich richtig arme Schweine. Und manche Eltern auch. Und morgen rufe ich beim Jugendamt an, ob die mal eine Supernanny und eine Großpackung „Elternliebe“ vorbeischicken können. Ach, Scheiße.
  • etwas viel Chaos bei den CrazyFunkyChicken – das Saxophon hat gequietscht, das Cello war einen Viertelton zu hoch, den Trommeljungs ist das Rhythmusgefühl nicht nur nicht in die Wiege gelegt, sondern offenbar daneben gerutscht und plattgewalzt worden, den Querflöten war wieder schwindelig und die Trompete bekommt jetzt kurzerhand ein Solo auf „0“: TÄ TÄTÄTÄ TÄTÄTÄTÄTÄTÄ TÄÄÄÄÄÄ! Da freut sie sich drauf. (Wir müssen nur noch das mit dem Flatulenzgeräusch in den Griff kriegen.) Aber am Ende der Stunde haben wir alle zusammen gespielt und wenn es mal groß ist, wird es Musik. Ganz bestimmt.
  • etwas übertrieben viel Konferenz bis 16.30 Uhr. Das macht dann 9,5 Stunden Schule ohne Pause.
  • etwas Müdigkeit und kalte Füße. Hoffentlich kriege ich keinen Schnupfen. Das wär blöd zu St.Martin.

Soforthilfeförderplan:

  • ein Glas Wein,
  • eine Stunde Schreibtisch,
  • eine Folge Gilmore Girls und dann
  • ab ins Bett.

Entweder mit Wärmflasche oder lieber noch mit Herrn Weh. Niemand – wirklich niemand –  kann so gut Eisfüße wärmen wie Herr Weh!

 

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10 Kommentare zu „Alles wie immer

  1. Wenn es groß wird, wird es Musik 😉 😀 😆
    Ich bin ja selbst sowas von unmusikalisch, kann werde singen noch irgendwelche Noten unterscheiden. Ich war froh, wie mein Musikunterricht nach der 10. vorbei war. Aber bei ihnen hört sich das lustig an 🙂

  2. Oh heute gabs eine wunderbar schnulzige Schnulze mit dem einen da aus Dr. Greys Anatomie. Falls Sie den gesehen haben, war Ihnen sicher ganz warm ums Herz und Herrn Weh auch als Sie beide zu Bett gingen!

  3. Ich bin ja Lorelai. Wer bist Du, Rory, Sookie oder Emily?
    Und kannst Du mir Herrn Weh mal borgen? Ich habe immer kalte Füße, auch bei Außentemperaturen von +40 Grad C.

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