Was vom Tage übrig blieb

Der heutige Beitrag wird ein kurzer. Eigentlich hatte ich ein weiteres pädagogisches Outfit der Woche (ausgerechnet ein besonders gelungenes) in Vorbereitung. Leider kam mir aber Renés Frühstück dazwischen. Mama hat nämlich gesagt, geh mal in die Schule, das wird schon wieder. Prima. Glück im Unglück, der unliebsame Zwischenfall ereignete sich erst in der 6.Stunde.

Also manche Tage sind doch wirklich zum Kotzen.

Mitlesende Referendare, bitte notieren: Immer irgendwo ein paar Wechselsachen deponieren. Und eine Plastiktüte. Papier weicht auf.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende…

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30 Kommentare zu „Was vom Tage übrig blieb

  1. Iiihh … ich will mir gar nicht weiter ausmalen, was passiert ist … und es drängt sich doch in mein Hirn

    *VersinktInTrance* Es gibt keine roten Elefanten, Es gibt keine roten Elefanten, Es gibt keine roten Elefanten, Es gibt keine roten Elefanten, Es gibt keine roten Elefanten, Es gibt keine roten Elefanten, Es gibt keine roten Elefanten *VersinktInTrance*

  2. Katzenstreu sollte in keinem Klassenschrank fehlen!
    Bindet …… und kann dann aufgefegt werden.

    Trotzdem schönes Wochenende.
    Krümel

    1. Stimmt, ich hätte schnell in den Sack mit dem Katzenstreu springen sollen als sich Renés Gesicht verfärbte. Leider war das Katzenstreu ferne und ich in der Hocke vor, ja vor wessen Tisch wohl? 😉

  3. Ich (als Referendarin) hab immerhin unterbewusst schon mal ne Wechselstrickjacke im Schrank deponiert. Die Tüte werde ich am Montag hinzufügen – wobei ich auf so einen Zwischenfall echt verzichten könnte 😉

      1. Ja, das könnte auch nützlich sein. Ich muss mir ne Liste machen!
        Oder Sie schreiben nen Eintrag über „Was man als Lehrerin unbedingt immer mit in der Schule haben muss“ 😀 Das wäre natürlich ideal 😉

          1. Notiert!
            (daran arbeite ich schon. heute war ich nicht mehr wirklich aufgeregt vor meiner stunde – olé! aber sind ja auch nur kleine erstklässler, total zahm.)
            Weiter, was noch? 😉

  4. Also eine PlastikTÜRE ist mir ein bisschen zu teuer und wie soll man die überhaupt unbemerkt in die schule kriegen. Naja vlt mir da bis zum referendariat noch was ein…immerhin bekommt man dann 300€ mehr als veim bafoeg das reicht gerade so noch fuer ne neue tuer oder fuer insgesamt 900€ TÜTEN? Naja schoenen feierabend frau weeehe ;-p

  5. Hab den Mülleimer dafür, oder besser, einen der drei Mülleimer. Wir trennen nämlich konsquent den Müll, also, wir möchten trennen, eigentlich trennen wir manchmal.
    Also, der Mülleimer hat so einen Rand oben, den man gut greifen kann und schwupp, aufgefangen ist das Frühstück.
    Nein, schön ist das nicht. Aber meine Kleidung wechseln musste ich noch nie.
    Vielleicht weil am Gymnasium nicht so viel gebrochem wird?

    1. Ja, Mülleimer haben wir natürlich auch. Aber die nützen einem genau so wenig wie Katzenstreu, wenn man sich in der Hocke vor – ja, vor wessen Tisch wohl? – befindet. Aber es stimmt schon, prozentual wird sich vermutlich in der Grundschule häufiger übergeben. Wir lassen die älteren bulimischen Schülerinnen jetzt mal raus, die wir hier glücklicherweise noch nicht haben.

  6. Und ich dachte, es hätte nicht schlimmer kommen können, als sich ein Zweitklässler in meiner Prüfung zum 2. Staatsexamen auf den Tisch entleerte… also doch – hätte es!

  7. Ganz nützlich ist auch immer Desinfektionsmittel. Ich hab das seit ein Kind sich bei mir nach dem Weinen immer übergibt.

    1. Ja, das hätte ich jetzt auch noch angefügt.
      Hilft auch, falls Erstklässler mal „am Platz“ auslaufen und gibt zumindest ein gutes Gefühl, dass es jetzt wieder keimfrei sein KÖNNTE. Zumindest riecht es dann anders 😉

  8. Oooh wie schön. Das ist mir bisher nur einmal passiert. Da aber als Volltreffer – die Gitarre, die die Schülerin in der Hand hielt, landete anschließend im Müll.

    Ich bin auch mit kompletter Ausrüstung darauf vorbereitet und Drücke mir selbst die Daumen, dass Selbige noch lange unbenutzt bleibt.
    Ein schönes WE!

    1. Immerhin wurder der Vorfall bemerkt. Die Gitarre hätte auch ohne Ihr Wissen zum geheimen Behältnis Halbverdautes werden können. Ein Fest beim Solo während der nächsten Schulaufführung.

  9. Iiiihhhh, sowas mag ich überhaupt nicht. Selbst wenn MEINEM Sohn das mal passiert, könnte ich mich daneben stellen und mitmachen. Bei fremden Kindern ist es noch schlimmer.
    Wir hatten einemal Besuch von einem Kindergartenfreund meines Sohnes. Dieses Kind darf bei seiner Mutter keine Schokolade essen. Ich wollte ihn natürlich nicht zusehen lassen, als mein Sohn seinen Schokoweihnachtsmann auspackte.
    Tja, der kleine Mann hat sich den Bauch so voll gehauen, dass er beim späteren Abendessen über den ganzen Tisch kotzte.
    Ich musste erstmal zum Klo und mich auch übergeben und unser Esstisch wird seitdem nur noch sporadisch genutzt. Wenn ich nur daran denke, was mal auf dem Tisch war, könnte ich schon wieder…

  10. … schon witzig, dass jeder damit seine Erfahrungen gemacht hat…

    … ich auch 😦

    Während des Schullandheimaufenthaltes ging ein Magen-Darm-Infekt rum. Ich dachte noch, das Schlimmste hätten wir hinter uns, als ein Mädchen mitten im Speisesaal der Übelkeit nicht standhalten konnte (peinlich, peinlich… vorallem die bösartigen Blicke der anderen Klasslehrer, deren Schützlinge NATÜRLICH NICHT betroffen waren).
    Aber als ich in der Nacht dann aus dem Bett geklopft wurde, weil ein Schüler sich vom Hochbett aus übergeben hatte und blöderweise direkt in die -noch blöder – offenstehenden Koffer und Reisetaschen der Mitzimmerbewohner… da wars dann echt aus.
    Alles voller K****….

    Ich erinnere mich noch lebhaft an meinen Würgereiz, den ich standhaft zu unterdrücken versuchte, während ich als erstes die in Mitleidenschaft gezogenen Taschen entleerte und säuberte – aber den Gestank kriegt man nicht weg! – und anschließend den Rest des Zimmers (wahnsinn, in welche Ecken sich das alles verteilen kann!) desinfizierte.

    Das war meine Erinnerung an den 1.Schullandheimaufenthalt… ach, im Juli fahr ich übrigens wieder… mal schauen 😉

    Dank eurer vielen Hinweise, was man alles an Ausstattung brauchen könnte, werde ich alles vorsorglich einpacken…

  11. darum könnte ich niemals Grundschullehrerin werden. Oder sonst einen Beruf mit Kindern.
    Ich habe schon mit meinen eigenen Kindern mitgekotzt, weil es mich einfach so würgt, es ist furchtbar.
    Bei fremden ist es noch um tausend mal schlimmer!!!

    Neuerdings finde ich, häufen sich auch solche Szenen in Filmen (Gottes Gemetzel zum Beispiel, wo Kate Winslet über den Esstisch….- ich hätte beinah im Kino…). Ich finde das extrem unnötig!!!

    Liebe Grüsse und ich hoffe, dass es Ihnen in Zukunft nicht mehr – zumindest nicht in dieser Form (Hocke) passiert!!

    asty

  12. Vielleicht sollte das pädagogische Outfit der Zukunft gleich aus einer modischen Auswahl verschiedener Plastiktüten bestehen. Ein Besuch nach Schulschluss in der Waschanlage mit offenem Verdeck und alle während des Tages abgefangenen unerwünschten Flüssigkeiten sind Geschichte.

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