Ferienmodus

Familie Weh ist im Ferienmodus. Die Familienmitglieder freuen sich wahlweise über weniger Termine, morgendliches Versumpfen im Schlafanzug oder Milchkaffee mit geschäumter Milch. Gelesen wird natürlich auch viel.

Auch das mittelgroße Wehwehchen teilt die Angewohnheit mehrere Bücher parallel zu lesen. Vor allem aber sammelt es die gelesenen Werke dann stapelweise auf der Fensterbank. Gibt es ein besseres Argument für ungeputzte Scheiben?

Das Miniweh hat ebenfalls klare Vorlieben die Aufbewahrung betreffend. Leider auch bei der Auswahl der Lektüre:

Am liebsten Bobo. Danach Bobo. Und nach dem dritten Durchgang hat man vielleicht Glück und darf mit hochherrschaftlicher Genehmigung ein anderes Buch aus der Kiste ziehen. Schön, wenn seine huldvolle Wahl auf Pettersson und Findus fällt. Gar nicht gut, wenn es zu Der Fuchs sucht seine Socken greift. Schlecht gereimt, ziemlich zerfleddert, aber geliebt. Da helfen keine Argumente. Ein Gutes hat es, alle Familienmitglieder können das Buch mit geschlossenen Augen und im Tiefschlaf herunterbeten. Das kann hilfreich sein, wenn man sich beispielsweise

a) tatsächlich noch im Tiefschlaf befindet oder

b) schon mal die Einkaufsliste, die Unterrichtsplanung oder die Steuererklärung im Kopf vorbereitet.

Meine Ferienlektüre hat sich in den letzten Tagen bereits etwas verringert.

Die Lindgren-Biographie hat mir gut gefallen, gerade weil sie auch die problematischen und schwierigen Umstände der großen schwedischen Autorin beschreibt und nicht beschönigt. Dass die Autorin Maren Gottschalk selber ein großer Fan von Kalle und Co. ist, zeigt sich in ihrem liebevollen Schreibstil.

Der Schatten des Windes, ein Leihbuch, wird morgen den Weg zurück zu seinen Besitzern antreten. Ich gebe auf. Irgendwie habe ich den Einstieg auch nach mehrmaligem Anlesen nicht gefunden. Dabei soll das so schön sein. Hmm.

Die Farben der Insel ist ebenfalls ein Leihbuch. Steht noch auf der Lese-Warteliste.

Marie Hermanson (Muschelstrand) habe ich durch Der Mann unter der Treppe (toll!) kennengelernt und mittlerweile einiges von ihr gelesen. Teilweise verschlungen. Teilweise auch wieder irritiert aus der Hand gelegt. Sie beschreibt schonungslos, direkt und teilweise seziererisch die Psyche ihrer Charaktere, die eigentlich nie Sympathieträger sind. Und dennoch – oder gerade daher – packt es den Leser. Muschelstrand hat mich berührt, gerade auch weil es um Menschen geht, deren Lebensweg nicht unbedingt geradeaus verläuft. Hier unter anderem ein autistisches Mädchen und eine psychisch kranke junge Frau. Wie gesagt, berührend. Das letzte Buch von Hermanson, das ich gelesen habe Pilze für Madeleine habe ich umgehend nach dem Auslesen weitergereicht, behalten wollte ich es jedenfalls nicht. Gleiches Schicksal teilte Saubere Verhältnisse, während Die Schmetterlingsfrau für mich einen der großartigsten Schreckmomente meines Leselebens beinhaltete. Bücher von Marie Hermanson sind für mich also wie der Griff in die Wundertüte, entweder fesselnd, beeindruckend, irritierend oder auch regelrecht abstoßend.

Ein absolutes Geht-immer sind hingegen die Bücher der Scheibenwelt von Terry Pratchett. Da kann man irgendwie auch nichts mit falsch machen. Ich finde Pratchett großartig. Belesen, klug, interessiert, pointiert, witzig, philosophisch, … wer die Discworld-Bücher nicht wenigstens einmal versucht, ist selber schuld. Dieses Versäumnis braucht ihr mir also ganz gewiss nicht in die Schuhe schieben! Dementsprechend flüssig zogen Ab die Post und Schöne Scheine hier vorbei. Dummerweise in der falschen Reihenfolge, aber ich war schlichtweg nicht in der Stimmung, um das Sofanoch einmal zu verlassen und den anderen Band aus dem Bücherregal zu holen. Das habe ich dann ein paar Stunden später gemacht. Ich bin ja kein wirklicher Genussleser. Also jemand, der ganz gemütlich ein paar Seiten liest, darüber nachdenkt und dann mal ein Päuschen einlegt. Wenn ich lese, dann schnell. (Herr Weh sagt, das wäre mit allem so, was ich täte. Das stimmt aber überhaupt nicht. Gar nicht. Nie! Bei Hefeteig zum Beispiel lege ich eine nahezu überirdische Geduld an den Tag. Sonst wird er nämlich nichts. Ein guter Hefeteig braucht Zeit. Und nicht zu warme Milch.)

Überhaupt, der Herr Weh. Unser allzeit vorausschauendes Familienoberhaupt macht keine Ferien. Im Gegenteil wappnet er sich mit seiner Badezimmerlektüre gegen den möglichen Ernstfall einer Zombisierung unserer Gesellschaft (bereit, seine Familie zu verteidigen, auch wenn es das Letzte ist, was er tun wird. Hah, nehmt das! Und das, ihr Untoten!),

kompensiert dies aber an anderer Stelle mit einem grünen Klassiker (na, wer erkennt ihn?).

Vermutlich liest er heimlich noch irgendein Buch, das er vorsichtshalber vor mir versteckt hat, damit ich es nicht vor ihm lese. Er ist gerade außer Haus, ich sollte schnell suchen gehen…

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41 Kommentare zu „Ferienmodus

  1. Das ist ja herrlich. Wahrscheinlich ist das so ein Männer-Ding, dass sie sich vor der Zombie-Invasion schützen wollen… Meiner ist auch so ein Exemplar – aber eher aus der Hörbuch-Fraktion.

    Immerhin: Als der (bisher) letzte Band „Tagebuch der Apokalypse“ nur noch als Buch, und noch nicht als Hörbuch draußen war, hat er sich sogar das Buch geholt – SO wichtig war ihm, immer aktuell gerüstet zu sein.

    Also falls die Zombies wirklich mal kommen: ich hab nen Helden an meiner Seite 😉

      1. Die muss sich doch getarnt haben 😉
        Hören Sie auch Hörbücher oder sind Sie da nicht so versiert?
        „Meiner“ macht das jede freie Minute – beim Duschen, beim Kochen, beim Auto fahren…

        1. Als Herr Weh und ich mal jung waren, haben wir viel Hörbücher gehört. Mittlerweile eher seltener. Ich höre gelegentlich auf dem Weg zur Schule ein Hörbuch. Z.B. die Zamonienromane gelesen von Dirk Bach, aber das ist aufgrund seiner Stimmlage relativ gefährlich beim Autofahren 😉

          1. Hehe, das kann ich mir vorstellen. Mein Freund (26) hört solchen Science-Fiction-Kram, Perry Rodan & sowas… Aber wenn’s ihm Spaß macht: von mir aus 🙂

  2. Bobo, ach Bobo…. Wie viel tausendmal hab ich dich zum Einkaufen gelesen oder auf den Spielplatz oder in den Zoo. Der Große hat mit dir sprechen gelernt, der Kleine tuts gerade. „Nein Bobo, wir haben noch eine Wurst zu Hause!“

  3. Das mittelgroße Wehwehchen ließt „Doktor Proktor“! Klasse! (Jo Nesbo hat auch ganz fantastische Bücher für Erwachsene geschrieben. Könnte was für Herrn Weh sein). Das grüne Buch ist die (gar nicht mehr so) neue Übersetzung vom „Herrn der Ringe“, gell? Das könnte ich auch mal wieder lesen.
    Liebe Grüße und weiterhin gaaaaanz entspannte Ferien!
    von H., die gerade Kitsch liest (aber Schönen: „Liebe Juliet“)

    1. Die Thriller von Jo Nesbo (wo kriegt man das tolle durchgestrichene o nur her?) sind mir ein bisschen zu viel. Aber Herr Weh ist ja ein echter Kerl, der kann sowas ab 😉

      Bei Dr.Proktor zeigt sich aber wieder, dass oft das erste Buch einer Reihe das beste ist. Was haben wir gelacht! Beim zweiten schon nicht mehr so viel und das dritte hat das Wehwehchen komplett alleine gelesen („lohnt sich nicht vorzulesen, Mama!“). Herr der Ringe ist natürlich richtig 🙂

  4. Ach Frau Weh, mach Dir nix draus – mit dem „Schatten des Windes“ konnte ich auch nichts anfangen. So gaaar nichts. Seitdem versuche ich, es weiter zu verschenken (es war ein Geschenk an mich), habe aber bisher noch keine/n gefunden, der/die sich freuen würde. Vielleicht stell ich es einfach in den Büchertauschschrank, aus dem ich mich neulich selbst bediente… Hm, die Idee gefällt mir! 🙂
    Ansonsten: den grünen Klassiker erkenne ich! Habe in selbst allerdings in rot. 🙂
    Ich wünsche schöne, erholsame Osterferien im Kreise der Familie!

    1. Das Buch hat alle Erwachsenen im Hause Weh erfolgreich in die Flucht geschlagen. Gut, wenn es Morgen wegkommt 🙂

  5. Welcher Scheibenweltroman eignet sich zum Einstieg? Habe Lust drauf gekriegt 😉

    Weiterhin erholsame, faule Leseferien!

    1. Also meine Favoriten sind Schweinsgalopp, Mummenschanz, Total verhext, MacBest und Gevatter Tod. Somit wäre auch geklärt, dass meine Lieblingscharaktere die Hexen und TOD sind. Vielleicht liest du dir die Rezensionen bei amazon mal durch, um eine Wahl zu treffen. Chronologisch muss man die Romane nicht unbedingt lesen.
      Viel Spaß! 🙂

      1. Oh ja, Gevatter TOD ist auch mein Favorit. Das sind Bücher, die man entweder liebt oder hasst! Mein Mann hasst sie übrigens. Ich lach mich dagegen halb scheckig, vor allem auf langen Zugfahrten ein Garant für komische Blicke der Mitreisenden…

        1. Mir sind die Stadtwachen-Geschichten am liebsten.
          Ansonsten: Tolkien erkannt (meine Generation), und ich bin in Ferien der Typ für morgendliches Versumpfen im Schlafanzug. Wobei der Morgen am liebsten, uh, sehr lange werden kann. Und seit jeher eher Morgenmantel.

        2. Dass man die „Scheibenwelt“ entweder liebt oder hasst kann ich nur bestätigen. Nachdem mir soooo viele Freunde davon vorgeschwärmt hatten („Wenn Du den Humor von Douglas Adams liebst, dann wird Dir Pratchett ganz sicher auch gefallen!“) habe ich es insgesamt drei Mal mit den Zauberern, Hexen und dem Tod versucht – ein Mal als deutsches Buch, einmal im englischen Original und einmal als Hörbuch. Alle drei Versuche sind kläglich daran gescheitert, dass ich entnervt aufgegeben habe, weil ich da schlicht nix aber auch echt gar nix Witziges dran finden konnte.

          Das scheint aber tatsächlich das Scheibenweltphänomen zu sein – der Bekannten- und Freundeskreis lässt sich relativ trennscharf in Fans und Unverständnishabende aufteilen…

        3. Ich kann dabei auch wunderbar auflachen. Im MOment tendiere ich aber tatsächlich mehr zur Tiffany Weh-Reihe. Die sind ein bisschen ernsthafter, aber dennoch ein Genuss.

    2. Es gibt keine wirkliche Empfehlung zum Einstieg. Ich habe irgendwo angefangen und mich dann bei Tod und den Zauberern geärgert, dass ich in einer falschen Reihenfolge gelesen habe.

      Ein klassischer Anfang wäre „Die Farben der Magie“. Das ist das allererste Buch. Das ist aber auch Rincewind und für den habe ich echt gebraucht, bis ich einigermaßen mit ihm warm wurde. „Das Licht der Fantasie“ setzt inhaltlich genau am Ende an.

      Ansonsten gibt der Wikipedia-Artikel zum Stichwort „Scheibenwelt-Romane“ für alle bisher erschienenen Bücher eine Einteilung, in welchen Zyklus sie gehören. Das hilft, Anfänge zu finden.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenwelt-Romane

      Falls du Gaiman gelesen hast und magst, könnte auch „Ein gutes Omen“ ein guter EInstieg sein. Der Humor ist soweit derselbe.

      Wirklich unsympathische Figuren – ausgenommen die Revisoren – gibt es eigentlich nicht. Nur Figuren, die man schlecht versteht oder für die man eine Weile braucht. Und Nobby Nobbs.

      Nana

  6. Ist das wirklich „Ich bin der kleine Hase“ in der Mini-Weh-Kiste? Unser Exemplar war bis zum Zerfleddern abgeliebt und durfte den letzten Umzug nicht mehr mitmachen. Aber das Schlussbild ist unvergessen! Wir haben den Kleinen unter seiner Decke so sehr in den Schlaf gestreichelt, dass die Farbe an dieser Stelle fort war.

    Wegen Pratchett habe ich mehrmals fast meine Umsteigebahnhöfe verpasst. Die letzte Entdeckung war Susanne StoHelit in „Der Zeitdieb“. Aber vielleicht muss man Lehrerin sein, um das amüsant zu finden. 🙂

    Und danke für das Fensterbank-Bild! Ich bin gerade etwas out of date, was angesagte Kinderbücher angeht. Sind die Mr. Gum-Bücher zu empfehlen?

    1. Ja, das ist der kleine Hase. Habt ihr auch Schmetterlinge, Erdbeeren und Frösche gezählt? 😉

      Die Mr.Gum-Reihe ist typisch englisch: schwarzer Humor, wundervolle Wortschöpfungen und herrlich überzeichnete Charaktere. Da hat man durchaus auch beim Vorlesen Spaß. Der erschöpft sich allerdings nach einigen Bänden leicht. Fast noch besser als die Bücher sind die von Harry Rowohlt gelesenen Hörbücher. (Er hat übrigens auch übersetzt). Die sind einfach grandios! Wir lesen auch viel Roald Dahl oder neuere englische Kinderbücher wie die „Aberwitzige Abenteuer“-Reihe von Paul Stewart und Chris Riddell (-> „Irgendwie Anders“). Glücklicherweise teilt das mittelgroße Wehwehchen meinen Humor. Unsäglich finden wir hingegen so Sachen wie das magische Baumhaus und Co.

      Ist Susanne StoHelit nicht die geborene Pädagogin? Unvergessen auch die Szene mit dem Schürhaken und den Monstern im Zimmer. Ich finde auch die Verfilmung von Hogfather herrlich.

  7. Durch den Schatten des Windes habe ich mich zwar geboxt, fand es nach einem viel versprechenden Anfang ziemlich schwach…

    Bei den Scheibenweltromanen ist es in der Tat kein Muss, sie chronologisch zu lesen, manchmal ist es aber von Vorteil.
    Wer kann, sollte die Bücher in der Originalsprache lesen.

    Den Herrn der Ringe hätte ich nicht erkannt. Ich habe den in ziemlich alten Ausgaben gelesen. Die deutsche Variante war ein! dickes!! schlicht rotes Buch aus der Bibliothek

    1. Ich lese die Scheibenweltromane gerne mal nach Charakteren sortiert. Das finde ich enorm erheiternd, wobei ich die Zauberer gerne unter den Tisch fallen lasse.

  8. Bobo ist der Beste!!!!
    Den konnte ich nach einer Weile dann schon auswendig :-).
    Das Kind übrigens auch.
    Gibt’s auch als Hörspiel oder so ähnlich, denn viel gesprochen wird ja nicht…..

    Liebe Grüsse
    asty

  9. neeeeeein, der schatten des windes ist sooo ein tolles buch! ich hatte am anfang auch etwas schwierigkeiten, so richtig reinzukommen, aber dann packts einen irgendwann und man liest es in einem rutsch. ehrlich.
    ich hab grad wieder die stadtwachen-bände gelsen anstatt fürs staatsexamen zu lernen. aber jetzt hab ich sie alle durch und muss mich wohl oder übel mal stellen 🙂
    auf wikipedia gibts übrigens eine „Leseanleitung“ für die scheibenweltromane, ich hab sie auch durcheinander gelesen und fands grad bei den hexen etwas schwierig reinzukommen (war mein erster). am tollsten ist eh der rattentod!
    schöne ferien und frohe ostern!

  10. Ich muss mich meiner Vorrednerin anschließen: „Schatten des Windes“ ist toll und es lohnt sich!

    Mit den Scheibenweltromanen kann ich dagegen nun rein gar nichts anfangen. Geschmäcke sind verschieden und das ist wohl auch gut so! 🙂

    Liebe österliche Grüße,
    papillionis

  11. Liebe Frau Weh,
    vielen Dank nicht nur für die Unterrichtstipps, sondern auch für die Literaturtipps, habe gerade innerhalb kürzester Zeit „Muschelstrand“ verschlungen. Die Autorin kannte ich bisher nur dem Namen nach. Das Buch hat mich so beeindruckt, dass ich sogar auf meinen Schlaf – der kleinkindbedingt sehr reduziert ist – verzichtet habe.
    Viele Grüße aus dem Südwesten,
    Kathrin
    P.S. Mein Mann überlegt übrigens bei jedem Ausflugsziel, ob sich dieser oder jener Ort. z.B. eine Burgruine, eine Bauernhofmuseum oder die Insel Reichnau gut für den Fall eine Zombieinvasion eignen würde! Mir fehlt es da immer an der nötigen Ernsthaftigkeit für sein Problem.

    1. Ach, das freut mich! Probier unbedingt „Der Mann unter der Treppe“ und vielleicht auch „Nebelsturm“ von Johan Theorin. Das könnte dir dann ebenfalls gefallen.

      Mein Mann ist überzeugt davon, dass wir super in meinem Arbeitszimmer überleben könnten im Falle des Falles. Wie deprimierend ist das denn, bitteschön?

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