Stramme Schenkel

Lieber Googlenutzer,

natürlich hat jeder von uns andere Interessen. Ich zum Beispiel sortiere gerne den Inhalt meines Kleiderschranks nach Farben. Das entspannt mich. Dasselbe gilt für die Bücherregale. Daran kannst du schon erkennen, dass ich auch gerne lese. Genau wie du übrigens auch gerne lange Stories. Allerdings habe ich mich bisher noch nicht für die strammen Schenkel von Mami interessiert, nach denen du gestern (vergeblich?) auf meinem Blog gesucht hast.

Aber ich könnte dir ein paar Tipps geben, wie du es selber zu strammen Schenkeln bringst: Da wäre zum Beispiel die Möglichkeit mit dem Fahrrad in die Leihbücherei zu fahren, statt einfach nur im Internet herumzusuchen. Ach, du meinst, die Bücherei führe die gesuchte Lektüre nicht? Naja, das könnte sein, ist ja doch eher speziell. Aber in einer Buchhandlung könntest du mal nachfragen, die haben ja ziemlich viel. Oder können es dir zumindest besorgen. Also nicht wie du jetzt vielleicht denkst Dort gibt es auch ausgesucht gutes Material zum Thema Fitness. Ich empfehle immer gerne die Pilates-DVD von Barbara Becker. Die ist für Einsteiger gar nicht schlecht und auch wenn deine Schenkel bereits ein bisschen trainierter sind, ist das ein gutes Workout.

Ob Barbara Becker Mutter ist? Ja, ist sie. Ich meine mich zu erinnern, dass sie zwei Söhne mit Boris hat. Ja, genau, mit dem Boris. Dessen Beine sind auch recht stramm, denke ich.

Was das jetzt mit Kuschelpädagogik zu tun hat? Du hast dir etwas anderes darunter vorgestellt? Nun ja, so geht es vielen, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben auf der anderen Seite des Lehrerpultes wiederfinden. Das ist der Praxisschock, völlig normal. Aber ich muss jetzt leider Schluss machen, lieber Googlenutzer, Supermom wollte sich noch anmelden und mit mir das Frühstück für den Ausflug besprechen. Ob Supermom straffe Schenkel…?!

Also bitte!

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36 Kommentare zu „Stramme Schenkel

  1. Interessant was Leute auf deinem Blog suchen, fürwahr interessant!
    Bewegung kommt in unseren Zeit aber wohl leider echt viel zu kurz. Vieles wird von zu Hause gemacht, und komischerweise fragt man sich warum der Alltag so langweilig ist.
    Vielleicht doch mal etwas riskieren und eine neue Sportart aussuchen!

      1. Ich arbeite in einer … Und wir haben die unglaublichsten Männer bei uns an der Kasse stehen. Von den Rubens-Figur-Frauen-Liebhabern, die ihre Ware nur bei ganz bestimmten Kassiererinnen abgehalten haben wollen (kein Witz!), über die Frage nach „noch mehr“ (also „noch mehr“ obenrum, samt entsprechender Pantomime) bis hin zu einschlägigen Kommentaren beim Hinknallen der Ware auf den Thresen war schon alles dabei.

        Der grüne Grinser ist mein geheimer Lieblingssmiley! :mrgreen:
        Man macht ihn folgendermaßen : mrgreen : nur die Leerzeichen vor und hinter dem mrgreen weglassen.

  2. Hm? Wie funktioniert das mit dem Googel-Sucheingaben-Dingens? Kann man sich das anzeigen lassen welche Suchbegriffe in Google eingegeben wurden bevor auf die Blog-Seite geklickt wurde? Wenn ja, wo wird das angezeigt (im Blog oder ein „Service“ von Google?) und warum spuckt Google diesen Blog als Treffer aus bei „stramme Schenkel, Mama“? (abgesehen davon, dass das ab diesem Zeitpunkt natürlich klar ist^^ – bei so vielen Erwähnungen des Ausdrucks ;))

  3. Ja, da gibts manchmal Suchbegriffe… meine Favoriten sind „russische frauen in stiefeln“ und „blutjung geil“. „Geil“ schreib ich zwar öfters, aber ich bin ziemlich sicher, dass ich noch nie das Wort „blutjung“ benutzt habe. Doch selbst wenn, wie viele Seiten muss man da bei Google wohl durchforsten, bis man dann auf meinen Blog stößt? Ich verstehe diese search terms nicht…

    Aber ich sortiere meine T-Shirts im Schrank auch nach Farben!!! Yeah!!!

  4. Komisch, die Suchbegriffe, die ich eigentlich bei ihnen vermutet hätte, sind stattdessen bei mir gelandet: „erziehung sandburg anderer kinder zerstören“ zum Beispiel. Oder auch „nögg bätsch!“ *g*

    Schwer an den Absichten des Googlenutzers zweifeln mußte ich allerdings seinerzeit bei „schaltknüppel muttermund“. ^^ *hust*

  5. Es war allerdings geniale Idee, diesen Beitrag zu verfassen, da künftig die mit recht so beliebte Suchmaschine bei Begriffen wie Schenkel und Co. anschlagen wird und die Klickzahlen für diesen Blog regelrecht explodieren werden. Ich könnte noch weiter helfen, in dem ich weiter Begriffe in diesem Kommentar benutze (F-Wort, S-Wort – weiter Buchstaben sind beliebig zu ergänzen), aber ich will natürlich nicht riskieren, dass ich gegen den guten Geschmack dieses Blogs verstoße.

  6. Wie jetzt, Frau Weh? Sie sortieren Ihre Bücher nach Farbe? Das wäre mal eine Idee. Bei mir wurden letzte Woche Regale geliefert, und jetzt muss ich einsortieren. Ungefähr 6000. Bücher, nicht Regale, natürlich. Nein, da ist keine Null zu viel. Jedenfalls geht nichts vorwärts, weil ich seit Mittwoch letzter Woche nur am überlegen bin. Nach Genre? Nach Autor? Nach Größe?

    Aber nach Farbe… Hätte auch was.

    Aber was machen Sie denn mit den Büchern, die mehr als eine Farbe auf dem Buchrücken haben?

    1. Das kann auch ich nur empfehlen: Bücher nach Farbe sortieren.
      Sieht nicht nur sagenhaft aus, sondern verwirrt auch gerne Gäste …
      🙂

    2. Ich sortiere auch nach Farbe. Weil ich mir die Bücher nach Farbe und Haptik merke. Sehr sinnvolle Methode, die nur dann versagt, wenn der Rücken anders gefärbt ist als der Buchdeckel.

  7. – alte menschen masse
    – menschenmasse in einer reihe die schauen
    – menschenmasse stadt
    Das sind einige der merkwürdigen Suchbegriffe von heute, die ich nie im Blog geschrieben habe.
    LG Jürgen

  8. Ich habe – wenn wir schon gerade beim Thema sind – irgendwann ein kurzes Notizbuchfragment namens „Blaue Raupe“ online gestellt. Und ab und an suchen die Leute tatsächlich danach!!! Nach „Blaue Raupe Dope“ zum Beispiel, da auch Drogen in dem kurzen Text vorkommen.
    Ich finde das faszinierend. Gewiss gibt es irgendwo da draußen einen KULT, der sich um meine blaue Raupe gegründet hat …

  9. Ich erwähne jetzt nicht, mit welchen Suchbegriffen Menschen auf meinem Blog landen. Sonst sind die ja dann alle hier und ich würde sie echt vermissen.
    Ach und T-Shirts sortiere ich auch nach Farben. Und Strümpfe. Und Schlübber.

  10. Ach, diese Suchbegriffe. Das darf man nicht persönlich nehmen, wirklich nicht. Ich versuche das auch, es nicht persönlich zu nehmen. Aber die „fette Kuh Köln“, das gebe ich zu, die hat mich geschafft.
    Als Ausgleich gab es kurz danach „meine schönen Füße“, da habe ich mich wieder gefangen.

    1. Nein, das mit der fetten Kuh ist alles andere als charmant. Wobei ich ehrlicherweise viel mehr bei den schönen Füßen zurückgezuckt bin. Da bin ich empfindlich 😉

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