Wochenende bei Wehs

geklebt, gestempelt, geschrieben

Wehsche Weihnachtspost

gepackt

Weihnachtsvorbereitungen

gebacken

die berühmten Zimtwaffeln

gekugelt

Kugeln

geknetet

Miniwehbeschäftigung

gefunden

Sterngeprobt

Probegetrunken

Probenpause

gelungen

Arbeit

gewichtelt

Momentaufnahmen mit Staub

gegessen

Ofengemüsegedankt

Adventskranz 2012

Trotz aller Harmonie und aller Familienidylle bleibt dieses Wochenende doch überschattet von den unfassbaren Nachrichten, die uns alle sprachlos gemacht haben. Fassungslos und entsetzt blicken wir nach Amerika, tiefes Mitleid mit all denen, die ihre Kinder, ihre Partner, Freunde und Angehörigen verloren haben. Es fehlt an tröstenden Worte für solches Leid.

Advertisements

10 Kommentare zu „Wochenende bei Wehs

  1. Das sieht nach viel Gemütlichkeit aus – und ja, wir fühlen alle mit den Familien mit, die jetzt so viel Leid erfahren müssen.

  2. Zur Familienidylle: Hach, da geht ja das Herzle auf; soooo schön!

    Zum Amoklauf: Das ist etwas, das sich jenseits des Verstehens abspielt. Es gibt keine Worte, um diese Fassungslosigkeit und das Grauen auszudrücken.
    Leider.

  3. Sieht mächtig gemütlich aus bei euch! Bei uns war das Wochenende ganz ähnlich: unser öffentliches Adventsfenster schattenbespielt, abends englische Carols und alte deutsche Weihnachtsliedsätze singen mit Freunden (und reichlich Glühwein), dritte Kerze angezündet, gemeinsam gekocht, Weihnachtsmarkt, dazwischen eigentlich ununterbrochen gesungen (nur am Esstisch hat Frau Embee uns drei anderen das Singen schon lange verboten; sonst dreht sie irgendwann durch). So muss Advent sein!

    Und an diesem Wochenende nach dem Amoklauf fühle ich noch ein bisschen mehr Dankbarkeit als sonst für solch ein Glück.

  4. Ich: „Zum Glück kann bei uns sowas nicht passieren.“
    Meine Mutti: „Ist es schon. Denk doch an Erfurt, Gutenberg-Gymnasium.“
    Hm. Wo sie Recht hat.
    Wirst du das mit deinen Schülern thematisieren? Ich wahrscheinlich nur, wenn sie selbst danach fragen…

    1. Doch das passiert bei uns leider auch – Winnenden ist noch gar nicht so lange her. Aber zum Glück nicht mit so trauriger Regelmäßigkeit wie in den USA.

    2. So mache ich das auch. Es kamen bei den Drittklässlern keine Fragen, daher habe ich das Thema nicht angefangen. Das mittelgroße Wehwehchen hingegen hat lange darüber sprechen wollen.

      1. Meine Zweitklässler haben auch nicht gefragt – ich belasse es dabei. Es gibt schon genug Dinge, über die sie sich den Kopf zerbrechen müssen in ihrem Alter, da lasse ich das beiseite…

  5. Welch eines Eiseskälte muss ein Mensch in sich tragen, um Kindern im Grundschulalter so etwas anzutun?

    Damit es aus unserem Alltag kein menschengemachter Albtraum wird, gibt es doch nur eines: den Schusswaffengebrauch jedweder Art für Privatleute zu verbieten. Wo es keine Waffe gibt, müssen Konflikte mit Worten und allenfalls mit Fäusten ausgetragen werden. Bekanntlich entsteht dabei erheblich weniger Schaden, als wenn im Affekt (oder bei vorliegender Persönlichkeitsstörung) auf Waffen zurückgegriffen wird.

    Der Mensch greift offensichtlich auf eine viel zu fragile Affektkontrolle zurück, um konsequent verantwortlich mit der Möglichkeit des Tötens umgehen zu können. Also weg mit dieser Möglichkeit, weg mit solchen Waffen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s