Warum ich meinen Job liebe… Teil 341

Wald und Jagd

Augen schließen und genießen oder (bei weniger Zeit und Muße) vorspulen bis 3:36 und sich vorstellen, was eine Horde Viertklässler mit Herrn Smetanas Vermächtnis, ein paar Metern Schlauch, ein paar Trompetenmundstücken, Trichtern und Klebeband alles so anfangen kann. Und nicht zu vergessen: was das alles mit Musik zu tun hat.

Immerhin das tollste Fach der Welt! 😉

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14 Kommentare zu „Warum ich meinen Job liebe… Teil 341

  1. DIe Moldau habe ich schon ewig nicht mehr gehört! (Notiz an mich selbst: unbedingt etwas gegen die einseitige Beschallung zu Hause unternehmen!)

    Danke!
    Marie

  2. Ich ahne und grinse… 🙂
    Ich hab die Moldau mal mit einer 3. Klasse szenisch dargestellt. Das hat viel Spaß gemacht….etwa bis wir zu der Jaggesellschaft kamen-was ja jetzt nicht soooo weit war. Dann hatte ich ein bisschen damit zu tun, den Jägern zu erklären, dass es 1874 doch eher simpler mit den Jagdwaffen zuging…
    Aber am Ende floss der Fluss wieder gemächlich von Bild zu Bild, die Häschen hoppelten (vor den Jägern davon), die Bauern heirateten, die Nymphen „reigten“… und die blauen Müllsäcke der Moldaukinder erst… 🙂

      1. geeenau! 🙂
        Aber ich hatte an dem Tag (genauer bei der Vorbereitung, dieser Stunde) eine pädagogische Sternstunde. Ich hatte so einen Ahnung, dass das kommen könnte und war präpariert. Ich habe auf einen meiner Schüler gewettet – ein besonderes Exemplar des landläufigen Klugsch… – und wurde nicht enttäuscht: „Ja also Frau L., welches Gewehr sollen wir denn dann benutzen? Das … “ Und es folgte eine Aufzählung diverser historischer Waffen, von denen ich persönlich nicht wusste, ob es sie a) überhaupt gab und ob sie b) sie in Smetanas Zeitrahmen passten. Aber wie gesagt, ich war präpariert und zwar dank eines Waffenhandbuchs, das mein Mann von seinem Opa geerbt hat. So zog ich also schweigend eine (in Farbe!) kopierte Folie aus meinem Hefter, schaltete den Polylux ein, sagte schlicht: „Diese hier.“ und lächelte wie Mona Lisa persönlich.
        Danach konnten wir dann wieder über darstellerische Mittel an sich reden. 🙂

        1. Hammer! Ich neige mein Haupt vor soviel pädagogischer Vorhersehungsgabe. Aber da muss es landläufige Unterschiede geben, die Art der Waffen war hier gar kein Thema. Die Viertklässler waren vielmehr daran interessiert, ob auch manchmal die Jäger starben oder immer nur die Wildschweine.

          1. ja, die Wildschweine können einem schon leid tun… 🙂
            Die Vorhersehung war jetzt nicht sooo schwierig. Wie gesagt, es handelte sich um ein BESONDERES Exemplar des landläufigen … du weißt schon. 🙂

  3. Oh, ich habe mal einen sehr, sehr, seeehr schlechten Unterrichtsbesuch gesehen, in dem die oben gezeigten Materialien zum Einsatz kamen. Zu allem Überfluss war der ausführende Lehrer ein studierter Posaunist. :-/

    1. Ehrlich? Ich konnte in meinem Leben feststellen, dass Posaunisten aus den unmöglichsten Gegenstände Töne herausblasen können und war immer sehr beeindruckt davon! :mrgreen:

  4. Ich kann das nicht hören ohne zu weinen, sobald die Streicher dann richtig einsetzen und der Fluss zu fließen beginnt, selbst, wenn ich es fünfmal hintereinander höre.
    Wir haben das auch in der 3. Klasse der Grundschule im Musikunterricht gehört, dabei sollten wir ohne abzusetzen zur Musik malen. Hat mich wohl nachhaltig beeindruckt.

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