Juni: Mein erstes Mal

Keine Sorge, es wird nicht unsittlich, höchstens ein kleines bisschen schmutzig*…

*… so man Kompostwürmer denn als schmutzig bezeichnen möchte.

Verhaltensänderungen benötigen erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit, um sich in unseren Gewohnheiten fest zu verankern. Das merke ich dieses Jahr ganz deutlich an meinem Projekt. Vier Wochen sind für mich ein guter Zeitrahmen, um festzustellen, ob etwas funktioniert oder nicht. Manche Dinge gehen mir leicht von der Hand, andere schiebe ich weiter und weiter. Teils aus Bequemlichkeit, teilweise auch aus unerfindlicher Scheu gegenüber Situationen oder Dingen, die mir im ersten Moment fremd oder unangenehm vorkommen. Dabei kann es durchaus bereichernd sein, über seinen eigenen Schatten zu springen und sich Neuem gegenüber nicht von vorneherein zu verschließen. Selbst, wenn man sich nach dem Ausprobieren gegen eine Sache entscheidet.

Der Juni steht daher unter dem Motto Mein erstes Mal. Ich möchte einerseits ein paar neue Dinge ausprobieren (wie zum Beispiel alleine ins Kino zu gehen. Boah, da fürchte ich mich richtig vor!), euch aber andererseits auch einige Sachen vorstellen, die Herr Weh und ich in den vergangenen Monaten mit mehr oder weniger Überwindung Mühe umgesetzt haben. Ausgangspunkt waren meine Leseliste**, aber auch die Erstellung meines persönlichen ökologischen Fußabdruck, der mich in seiner Höhe so überrascht und schockiert hat, dass mir klar wurde, dass ich etwas verändern möchte. Jetzt. Da ist es wie ein Zeichen, dass meine neue Schule (so sie es denn bittebittebitte wird!) in fahrradfreundlicher Entfernung liegt.

Ich lade euch ein, auch im Juni mein Gast zu sein.

Herzlichst, Frau Weh

 

** Auszüge meiner Leseliste der letzten Zeit: (auch wenn alle links der Einfachheit halber zu amazon führen, möge jeder für sich entscheiden, wo er im Falle des Falles kaufen möchte!)

Gnadenlos unterschlagen habe ich übrigens all die Bücher, die ich zur Entspannung und Zerstreuung lesen musste, um den teilweise harten Stoff verdauen zu können. Gott sei Dank gibt es ja auch leichtere Kost.

Mein Dank geht also an Roald Dahl, Kerstin Gier, Arthur Conan Doyle, Jojo Moyes, Enid Blyton, Rachel Joyce und die Viertklässler. Besonders letztere haben mich sehr häufig auf andere Gedanken gebracht. Schön, dass es euch gibt! 😉

 

 

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14 Kommentare zu „Juni: Mein erstes Mal

  1. Bin gerne Gast hier. Ich dachte schon bei deiner Liste, dass da jetzt so furchterregende Dinge wie „Fallschirmsprung“, „U-Bahn-Surfing“ oder „nachts in einem dunklen Wald schlafen“ stehen. Das ist durchaus verträglicher 😉

  2. Mein ökologischer Fußabdruck hat mich, als ich ihn vor einigen Monaten macht, auch erschreckt. Ich bleibe gern Ihr Gast, im Juni und allen Folgemonaten

  3. Jetzt hab ich meinen Fußabdruck auch mal eben ausgerechnet, au weia, ich dachte, ich würde schon ein einigermaßen verträgliches Leben führen… Bin gespannt auf weitere Juni-Artikel!

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