Wieder ein Stöckchen

Diesmal von rage, deren Blog mamadenkt einer derjenigen ist, die ich regelmäßig lese und – leider – viel zu selten kommentiere. Normalerweise fehlt es mir an Zeit für so ein Kettenbrief-Getüddels, aber in diesem Fall fand ich die Fragen ziemlich unerwartet, dass ich gerne ein bisschen Zeit freischaufle. Ähnlich wie der ebenfalls nominierte sadfsh (grüß mir das Apfelmädchen!) setze auch ich mich frei über alle Award-Vorgaben dieser Fragerei hinweg und beantworte schlichtweg nur die Fragen von rage, die da lauten:

1. Welche Farbe hat deine Zahnbürste?

Und schon mit dieser ersten Frage hat sie mich. Verdammt, ich weiß es nicht! Weiß? Rosa? Möglicherweise liegt das daran, dass ich sowohl morgens als auch abends die Augen vor dem Spiegel in der Regel fest geschlossen halte. Ehrlich, wer möchte denn morgens als erstes dem eigenen Grauen ins Gesicht blicken? Dafür weiß ich aber, welche Farbe mein Zungenreiniger hat. Der ist nämlich lila-weiß. Ätsch!

2. Wie viele Geschenke wirst du dieses Jahr verteilen?

Also ich bin ja nicht das Christkind, aber morgen verschenke ich alleine schon 29 Stück an die Erstklässler. Plus die Präsente für Hausmeister, Putzfrau, Sekretärin, … ja, da kommt schon eine ganze Menge zusammen. Und dann werden ja noch Familie und Freunde beschert. Außerdem schenke ich gerne. Richtig gerne! Schenken ist was Feines!

3. Woher nimmst du deine wichtigsten Informationen fürs Leben und den Alltag?

Paul Watzlawick hat völlig recht, man kann nicht nicht kommunizieren. Mein Alltag ist bestimmt von Kommunikation. Generell vermute ich bei mir eine ganz anständige Ausstattung mit Spiegelneuronen, die mich in der Interaktion mit anderen Menschen ständig mit Informationen über mein Gegenüber füttern. Mir erzählen ständig Leute Dinge. Auch fremde Menschen. Keine Ahnung, woran das liegt.

Aber nehmen wir doch mal Herrn Weh als Beispiel. Der hört nämlich immer Bildungsradio auf dem Weg zu und von der Arbeit. Anstelle sich dann aber still über seinen mentalen Vorsprung zu freuen, füttert er mich zu jeder passenden (und unpassenden!) Gelegenheit mit Wissenshäppchen, die dann wiederum mein Hirn mit lauter Fakten füllen, von denen ich zuvor niemals geahnt hätte, dass ich sie jemals erwerben könnte (siehe auch Frage 7). Wie schade nur, dass mir jetzt gerade nichts davon einfällt. Sonst würde ich euch zu gerne damit beglücken.

4. Mit welcher zurückliegenden Entscheidung bist du auf Unverständnis gestoßen?

Hmm … ich wüsste keine. Generell teile ich Entscheidungen dann mit, wenn sie für mich fest- und ich dahinterstehe.

5. Welches Tier ist dir wo die letzten Tage begegnet, das kleiner als 1cm war?

Haha. Also heute haben sich drei Kinder hingebungsvoll hinterm Ohr gekratzt. Ich habe extra nicht hingeguckt.

6. Bei welchem deiner Weihnachtsgeschenke freust du dich wie Bolle auf die Übergabe an den zu Beschenkenden?

Das ist einfach! Das größere Wehwehchen bekommt Eintrittskarten für die Harry Potter Ausstellung. Da freue ich mich gleich doppelt, denn ratet mal, wer mitgeht!

7. Wenn du eine LebensToDoListe hättest: Was würdest du gerne mal gemacht haben?

Endlich mal irgendwo mit Herrn Weh ganz in Ruhe ganz alleine sein.

(Ist das ein zu kleiner Wunsch? Ach, ich bin ein kleiner Geist, das passt schon.)

In unserem Freundes- und Familienkreis sind in den letzten Jahren einige Paare durch Krankheit oder plötzlichen Todesfall auseinandergerissen worden. Mitten in der Planungsphase für „später“. Oder für „wenn die Kinder mal groß sind“. Was ist, wenn es diese Phase nicht mehr gemeinsam zu erleben gibt? Das ist eine meiner Ängste und ich würde es zutiefst bedauern, wenn ich am Ende meines Lebens das Gefühl hätte, dem Mann, den ich liebe, nicht alles Witzige, Schöne, Große mitgeteilt zu haben, das mich bewegt hat. Herr Weh baut da ja bereits vor (siehe Frage 3).

8. Wie veränderst du morgen oder übermorgen die Welt? (Gerne in kleinen Schritten.)

Tadaa, Berufsvorteil! Ich gehe jeden Tag winzige Schritte in Richtung Veränderung. Und ich habe viele, viele eifrige kleine Nachahmer dabei. Dabei gibt es natürlich Themen, die mir besonders wichtig sind: Freundlichkeit. Herzensgüte. Toleranz. Autonomie. Menschenwürde. Aber auch korrekte Benutzung der Mülleimer. Sorgfältige Reinigung des Wasserfarbkastens. Aufstellen in einer Reihe ohne den Gebrauch von Schubsern, Tritten oder Schimpfwörtern. Ach, das Leben steckt voller herrlicher Möglichkeiten!

9. Worauf hast du gerade Hunger?

Interessanterweise (und bei mir recht unüblich) habe ich gerade überhaupt keinen Hunger. Ich kämpfe seit Tagen gegen einen latenten Virus an, der mir unmögliches Pumpeln im Magen beschert. Typischer Kollateralschaden in einem 1. Schuljahr.

10. Was gefällt dir an deinem Blog besonders gut? Wodurch zeichnet er sich aus?

Oh, ich mag meinen Blog ganz einfach. Hier fühle ich mich sehr zu Hause. Ich schreibe gerne und empfinde die Möglichkeit, dies ungefiltert zu tun, wann immer mir danach ist, als Freiheit. Dazu kommt, dass sich hier in den letzten 3 Jahren eine spannende und so wohltuend wohlwollende Leserschaft gebildet hat, dass mir das Bloggen wirklich eine Freude ist. Auszeichnen tut sich die Seite vielleicht durch die Fröhlichkeit, die sich durch die meisten Beiträge zieht und die ganz klar darauf fußt, dass ich mich selber zwar wahnsinnig wichtig, aber niemals allzu ernst nehme.

11. Welche Werbung geht dir zuerst durch den Kopf, wenn du nach einer suchst? (Sei es Plakat, TV, Radio oder das Netz…)

Liebe rage, wieso suchst du nach Werbung? Ich suche nie nach Werbung. Wenn überhaupt, dann sucht sie mich. Und zwar heim. Allerdings (um wenigstens noch ein wenig bei der Frage zu bleiben) heule ich gerne bei Merci-Werbungen. Keine Ahnung, warum. Ist bestimmt hormonell bedingt.

 

Bei den 11 Fragen, die ich nun wiederum entwerfen soll, mache ich es mir leicht und variiere geringfügig die, die ich schon einmal dafür aufgestellt habe. Unkreativ, ich weiß. Aber ich habe gerade diverse Aufführungen und Weihnachtsfeiern hinter mir und laufe ein wenig auf Autopilot. Man möge mir verzeihen.

1. Bist du ein Stehaufmännchen oder ein Wackelkandidat?

2. Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?

3. Wenn du an deine eigene Schulzeit denkst, wie fühlt sich das an?

5. Ich plane eine Überraschungseinladung für eine Handvoll Blogleser. Möchtest du teilnehmen?

6. Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?

7. Was ist dein Luxus?

8. Welches Buch hast du schon x-mal gelesen. Warum?

9. Warum bloggst du?

10. Was macht dich liebenswert?

11. Du stehst vor deinem Schöpfer (ungeachtet der Tatsache, ob du dran glaubst oder nicht) und darfst eine Frage stellen. Welche wäre es?

Ich nominiere keine weiteren Blogs, sondern stelle die Fragen frei in den Raum. Nehmt sie gerne mit und beantwortet sie! Tut dies ruhig zahlreich, ich lese alles, versprochen! 🙂

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12 Kommentare zu „Wieder ein Stöckchen

  1. Yeah, ich habe Ferien und damit Zeit für so etwas! 🙂
    Ich lese so super gerne in deinem blog, das motiviert zusätzlich.

    1. Stehaufmännchen. Wer hat was davon wenn ich wackel oder liege. Nene, meist fest in der Brandung. Und wenn mich mal ’ne Welle umhaut: ist alles nur ’ne Phase! geht vorbei… 🙂

    2. Herr von Ribbeck – das konnte ich noch aus der Grundschule und wurde dann durch meine 4 minis regelmäßig aufgefrischt – das geht nie wieder weg!

    3. Gemischt: ein Auf und Ab – leistungsmäßig als auch zwischenmenschlich…. hm. egal. kann nicht so schlimm gewesen sein, sonst hätte ich bestimmt ’nen anderen Job!

    4. ? 😉

    5. So etwas wäre cool, aber dafür bin ich noch zu sehr ans Haus gebunden. Der wöchentliche Lebensmittel-Einkaufswahnisnn gilt da manchmal schon als fröhlicher Ausflug!

    6. Reinhard May! Löst immer wieder tiefe Gefühle aus – je nach Text zwischen Schmunzeln und heftigem Schluchzen!

    7. Meine Familie!!!
    Und: Heimlich auf der Toilette den E-reader für ein paar Minuten mitten am Tag anschmeißen oder am Smartphone eine Patience legen (oh je!, hoffentlich liest das jetzt keiner!)
    Und: ich bin erwachsen und verdiene Geld: Ich kann mir jede Woche Bonbons selbst kaufen und ohne zu fragen aufessen 😛

    8. Die unendliche Geschichte, aber das letzte Mal ist ewig lange her. Wird mal wieder Zeit.

    9. Ich blogge nicht, bin sozusagen ein Schnorrer, lese nur mit, freue mich oft über euch fleißige Bienchen, kommentiere manchmal.

    10. Das müsste wohl jemand anders beurteilen.

    11. Ich möchte bitte zu meiner Oma!

    Schreib weiter so schön! Besinnliche, lustige und erholsame Weihnachtszeit. Schöne Ferien!

    Liebe Grüße,
    Viola

  2. Wunderbar Frau Weh! Einfach wunderbar!
    Bzgl der WerbungFrage: Ich habe mich einfach falsch ausgedrückt. Es geht mir um dieses „Heimsuchen“. Jemand spricht von Werbung. Sagt zB.: „Oh mann, schon wieder Werbung im Briefkasten.“ oder du sitzt im Auto und das BildungsRadio läuft. Plötzlich kurze Unterbrechung für Werbung. Du schaltest das Gerät ab und denkst; „Werbung!“ Was für eine Werbung geht dir just in diesem Moment ganz unbewusst und manchmal auch völlig unbeachtet durch den Kopf?!?!??

    Diese beschriebene Angst kenne ich. Und ich habe so eine LifeToDoListe ebenfalls nicht. Aber viele meiner Bekannten. Zwischendrin dachte ich immer, ich bräuchte auch sowas. Inzwischen bin ich aber auch der Auffassung, so etwas nicht zu brauchen. Ich lebe sehr gut damit!
    Danke für deine Antworten! Sie sind toll und werden gleich getwittert.

    Deine Fragen werde ich auf jeden Fall beantworten! Sehr gerne sogar! Allerdings nicht heute Abend. Lieber in den Kommentaren oder als eigenen BlogArtikel? Darfst du dir aussuchen. 😉

  3. Liebe Frau Weh,
    ich bin mit meiner Tochter auch schon in der Harry Potter Ausstellung gewesen. Nun habe ich gerade eben bei Amazon für ganz schön viel Geld das Buch „Harry Potter: Der große Filmzauber“ gekauft. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob das Geschenk dann eher für mich oder meine Tochter ist. :-))

  4. 1. Ich bin das Stehaufmännchen. Manchmal zieh ich andere mit runter (man muss ja erst mal hinfallen), manchmal richte ich aber auch andere mit auf.

    2. Herbsttag, von Rainer Maria Rilke. Danke an meinen Deutschlehrer in der 7. Klasse (jetzt bin ich doch schon Mitte 20).

    3. Ein bisschen Wehmut ist dabei. Eine schöne Zeit die im Nachhinein zu schnell vorbei war. Aber hey, deshalb werde ich ja jetzt Lehrerin.

    5. Ja, ja, bitte, bitte, ich möchte unbedingt auf die Überraschungsparty! Und in deine Schule will ich auch mal, so zur Inspiration.

    6. Eine spezielle CD die mich lange begleitet gibt es nicht unbedingt. Schon eher Bands im Allgemeinen und einzelne Lieder. Die Toten Hosen zum Beispiel, mit Auswärtsspiel, Herz brennt und dem Bösen Wolf.

    7. Mein Luxus ist, dass ich meine Familie als Rückhalt habe. Ich denke, das ist nicht selbstverständlich.

    8. Hallo, lieber Gott, hier spricht Anna. Alles an diesem Buch fasziniert mich!

    9. Ich blogge nicht selbst, sondern lese lieber bei Anderen.

    10. Ich glaube ich bin recht lustig und dazu noch ziemlich direkt, offen und mitfühlend. Die Mischung machts.

    11. Bist du der einzige oder gibt es noch mehr von dir?

  5. 1. Bist du ein Stehaufmännchen oder ein Wackelkandidat?

    Bisher bin ich immer wieder aufgestanden.

    2. Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?

    Wedekind Tantenmörder

    3. Wenn du an deine eigene Schulzeit denkst, wie fühlt sich das an?

    Klasse eins und zwei gute fortschrittliche Lehrerin. Hervorragender Medieneinsatz: Schulfunk (1954!) und Schrebergarten. Klasse drei und vier ätzender Nazi. Also durchwachsen.

    5. Ich plane eine Überraschungseinladung für eine Handvoll Blogleser. Möchtest du teilnehmen?

    Ich wackle.

    6. Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?

    Cd? LP, 25 cm Durchmesser, Kids Ory, Back to the Delta, Jazz. Erinnerungen daran, wie ich mir von dem seltenen Stück eine Kopie geschnitten habe. Und natürlich an die Musik. Die gibt’s jetzt im iTunes Store…

    7. Was ist dein Luxus?

    Im Garten zu sitzen und zu lesen, dabei von Zeit zu Zeit zum Horizont zu schauen oder den Vögeln zuzusehen.

    8. Welches Buch hast du schon x-mal gelesen. Warum?

    Per Anhalter durch die Galaxis. Ein Weisheitsbuch, das mir die Welt erklärt.

    9. Warum bloggst du?

    Weil mich Dummheit ärgert. Eigentlich bin ich ja immer auf der Suche nach guten Nachrichten.

    10. Was macht dich liebenswert?

    Meine schönen Ohren, sagt meine Frau.

    11. Du stehst vor deinem Schöpfer (ungeachtet der Tatsache, ob du dran glaubst oder nicht) und darfst eine Frage stellen. Welche wäre es?

    Wie – jetzt schon?

    http://matthiasseifert.posthaven.com

  6. 1. Bist du ein Stehaufmännchen oder ein Wackelkandidat?
    Wie heißt es so schön: Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehen.

    2. Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?
    Die ersten Zeilen von Herrn Ribbeck und von Eduard Mörike: Er ist’s.
    Vermutlich verbesserungswürdig…

    3. Wenn du an deine eigene Schulzeit denkst, wie fühlt sich das an?
    Grundschulzeit: Sehr gut.
    Gymnasium: Gut, dass ich es unbeschadet überlebt habe.
    Berufsschule: Entspannt.

    5. Ich plane eine Überraschungseinladung für eine Handvoll Blogleser. Möchtest du teilnehmen?
    Nicht unbedingt. Was nicht an deiner Person liegt! Aber ich bin gerne „nur“ ein Leser.

    6. Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?
    Mumford & Sons – Babel
    Sooo lange habe ich das Album nicht, allerdings vermutlich 1000 mal gehört.
    Macht immer einen dicken Kloß im Hals und erdet mich.

    7. Was ist dein Luxus?
    Ausschlafen, ein opulentes Sonntagsfrühstück und keine Termine im Anschluss.

    8. Welches Buch hast du schon x-mal gelesen. Warum?
    Als Kind: Der schwarze Hengst Bento. Ich fand es unfassbar toll. Aktuell sind es die Bücher von Stephen King – ohne ein bestimmtes nennen zu wollen.

    9. Warum bloggst du?
    Um mich selbst unter Druck zu setzen. Um meine Gedanken zu sortieren. Um andere zu unterhalten. Und weil ich möchte, dass andere es mir gleich tun und Dinge angehen, die sie schon immer mal machen wollten. Dezente Schleichwerbung: http://50dinge.blogspot.de

    10. Was macht dich liebenswert?
    Keine Ahnung? Vielleicht meine Freundlichkeit und Rücksicht sowie mein Wunsch, dass die Welt dadurch ein besserer Ort wird. Selbsthudelei ist nicht so meine Stärke.

    11. Du stehst vor deinem Schöpfer (ungeachtet der Tatsache, ob du dran glaubst oder nicht) und darfst eine Frage stellen. Welche wäre es?
    „Darf ich bitte noch mehr Fragen stellen?“

    LG Steffi

  7. Guten Abend liebe Frau Weh.
    Das Apfelmädchen hat den Kommentar noch vor mir gesehen, dennoch melde ich fröhlichst Grußvollzug. Punkt 3 kommt mir sehr bekannt vor, wobei ich in meinem Haushalt meist der passive Profiteur bin.

    Eine wunderschöne Weihnachtszeit wünscht
    sadfsh

  8. 1. Bist du ein Stehaufmännchen oder ein Wackelkandidat?
    Hey – ich bin Grundschullehrerin, was für eine Frage!?!

    2. Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?
    Liebe Mama, nur einmal angenommen, du hättest als Kind nicht mich bekommen. Sondern eines wie Otto den Streber. Diesen artigen Pfötchen-Geber, der immer brav „Bitte“ und „Danke“ sagt und nie eine saudumme Frage fragt.
    Mama, nur einmal angenommen, Ottos Mutter hätte mich bekommen? Wärst du gleich hinübergerannt und hättest mich gegen Otto eingetauscht?
    Mama, ich will hur hoffen, du hättest die richtige Wahl getroffen!
    Klar hättest du, ist ja keine Frage! Nur brav und lieb sein alle Tage, das wär sogar dir – sei ehrlich- zu viel.
    Kindsein ist nun mal kein Kinderspiel.
    🙂 Mein Muttertagsklassiker

    3. Wenn du an deine eigene Schulzeit denkst, wie fühlt sich das an?
    Gut. siehe 1…

    5. Ich plane eine Überraschungseinladung für eine Handvoll Blogleser. Möchtest du teilnehmen?
    Jaaaaaaaa!

    6. Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?
    Eine CD. Wir reden hier eher von einem Meter CDs…
    Wenn ich mich schon entscheiden soll U2 Rattle and hum.
    Oder ein Schwank aus meinem Lehrerleben gefällig?
    Bildnerische Erziehung (=Kunst) mit einer 2. Hauptschulklasse.
    Thema: Die Person mag ich total gerne.
    Flo zeichnet ganz eindeutig Curt Cobain. Ich steh bei ihm: „Hey lässig, du magst Curt Cobain gerne!“
    Er schaut mich an wie einen Autobus: „Woher kennen denn SIE den?“ (Entsprechenden Tonfall bitte denken…)
    Ich darauf (nicht minder erstaunt): „Der ist ja jetzt schon ein paar Jahre tot. Woher kennst DU den?“

    7. Was ist dein Luxus?
    In Österreich geboren zu sein. Ein Benefit zu dem ich nichts beigetragen habe. Luxus eben.

    8. Welches Buch hast du schon x-mal gelesen. Warum?
    Das doppelte Lottchen von Kästner
    Liegt wohl am ersten mal: Wir hatte in meiner Kindheit einen nicht fahrbereiten Wohnwagen im Garten stehen. Der war mein Gartenhaus. An einem verregneten Sommernachmittag hat mir meine Mama das ganze Buch in einem Rutsch vorgelesen.
    Jede Widerholung wiederholt auch diesen unglaublich genialen Nachmittag.

    9. Warum bloggst du?
    privater Nähblog: gedacht war es als Tagebuch der Werke, sehr schnell hab ich unglaublich geniale Leute getroffen die mir mittlerweile echt was bedeuten, und mit den Lesern kam auch die Eitelkeit meine Werke zu zeigen
    Schulblog: das was ich fabriziere muss ja nicht nur auf meiner Festplatte verschimmeln, wenns noch jemand brauchen kann – bitte gerne! Ja und Eitelkeit spielt hier sicher auch mit.

    10. Was macht dich liebenswert?
    Ich versuche einfach freundlich durchs Leben zu gehen. Wie man in den Wald reinschreit, so kommts wieder raus!

    11. Du stehst vor deinem Schöpfer (ungeachtet der Tatsache, ob du dran glaubst oder nicht) und darfst eine Frage stellen. Welche wäre es?
    Gibts dich wirklich? hat sich dann wohl überholt…
    Also dann vielleicht: Wie hälts du das aus zuzusehen? Wie sich viele die Köpfe einhauen, die Umwelt ruinieren…

    So ein negatives Ende…
    Gibts nicht noch eine Frage? Bin grad so gut in Fahrt!

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