Das Ende naht

Da ist er, der Schuljahresendstress. Ein bisschen früh dran in diesem Jahr. Dafür aber – so scheint es – schlägt er diesmal nicht nur zu, nein, er stürzt sich gewaltbereit und bis an die Zähne bewaffnet auf die wehrlose Lehrkraft, zerrt sie hinter die Tafel und gibt ihr so richtig eine auffe Zwölf.

Oder wie ist es sonst zu erklären, dass sich annähernd kein Zweitklässler mehr mit der Uhr auskennt? Ach was, sie kennen sich nicht nur nicht damit aus, sie bestreiten jeglichen Kontakt mit der Materie. Die Uhr? Haben wir nie gelernt, Frau Weh! Hast du uns noch nie was von gesagt! Nur den Beginn der Frühstückspause, ja den kennen sie. Man könnte vermuten, sie hätten heimlich einer Gewerkschaftssitzung beigewohnt, so sicher und einig sind sie sich in der Wahrung ihrer Rechte.

Ansonsten Geschrei an allen Fronten. Frau Killefitz-Klette fällt ganz plötzlich auf, dass es ja bald ein Notenzeugnis gibt ihre Tochter ein ernstzunehmendes Matheproblem hat, welches zwar von mir bereits mehrfach angesprochen wurde, aber erst heute, jetzt, in diesem Moment! so wichtig wird, dass sie umgehend einen Termin wünscht. Sie kann heute entweder um 10.15 Uhr oder dann ab 17.00 Uhr.

Die Klassenpflegschaft, die ein deutlich besseres Gespür für Timing hat und mich nach Schulschluss im Flur abfängt, möchte ganz schnell noch ein Sommerfest auf die Beine stellen, gerät dabei aber in Terminkollision mit dem Abschlusskonzert der kooperierenden Musikschule. Mein (nicht ganz selbstloser) Vorschlag, beides zu kombinieren, stößt auf beidseitige Empörung. „Es gibt eine Zeit zu feiern und eine Zeit zu tröten!“, verkündet die Pflegschaft. Über das diskriminierende Wort „tröten“ empört sich die Musikschulkraft lautstark. Man muss nicht sonderlich empathisch veranlagt sein, um die in den letzten 25 Jahren Blockflötenunterricht erlittenen Verletzungen und Beleidigungen zu spüren, die den Worten innewohnen. Mit der Mitteilung, ich sei dabei, mit oder ohne Blockflöte, überlasse ich die Damen sich selber und suche schleunigst das Weite, bevor noch jemand Feuer fängt.

Ja, die Eltern werden nervös, die Kinder hibbelig, die Kolleginnen dünnhäutig und die Schulleitung möchte frühzeitig Zeugnisse sehen. Aber ich muss ja noch die Uhr … und überhaupt, die Zeugnisse! Ach je! Die schuleigenen Arbeitspläne mahnen mich zur Quadratur des Kreises. Wie sonst wohl sollte ich noch drei zwei Sachunterrichtsthemen schaffen, beobachten die Zweitklässler doch seit Wochen hingebungsvoll ihre Schnecken, die in einem Terrarium im Klassenzimmer wohnen. Da wird gemessen, gewogen, gefüttert und geliebt. Die Kinder die Schnecken und die Schnecken … nun ja, die Schnecken sich selber. Sieht irgendwie auch ganz putzig aus. Die reinste Weichtierpoesie. Wusstet ihr übrigens, dass das corpus delicti bei Schnecken Liebespfeil heißt? Ramon zumindest interessiert sich sehr für das Liebesleben der Viecher und hat bereits eine Tabelle zur Häufigkeit des Paarungsaktes entworfen. Der Zweck heiligt die Mittel und Tabellen musste er sowieso noch üben.

„Wenn wir richtig leise arbeiten, Frau Weh, dann können wir die Schnecken fressen hören!“, stellt Finnja erfreut fest und ich denke ganz egoistisch, warum sich jetzt noch den Stress mit einer Magnetwerkstatt antun, wenn man es stattdessen schneckenleise in der Klasse haben kann?

„Schneckenleise ist das neue kompetenzorientiert!“, erkläre ich also dem Chef selbstbewusst, als er mich auf meine fehlenden Sachunterrichtsthemen anspricht. Für ein längeres Gespräch bleibt keine Zeit, ich habe einen Termin mit der Schulpsychologin und der Mutter von Ramon. Mal wieder. Aber, hey, zum letzten Mal in diesem Schuljahr! Noch fünf Wochen, geht mir durch den Kopf, das wuppen wir doch ganz lässig. Ich schreibe noch schnell einen neuen* Schneckenwitz** an die Seitentafel und harre der Dinge, die da noch so kommen.

 

* unbedingt empfehlenswert ist das Anlegen einer Witzekartei (nicht nur) zu den einzelnen Unterrichtsthemen. Kinder LIEBEN Witze. Sie verstehen sie nicht und erzählen können sie sie meist auch nicht, aber sie LIEBEN sie.

** Treffen sich zwei Schnecken im Wald. Eine der beiden ist total zerschrammt. Fragt die eine:
„Was hast du denn angestellt?!“
Antwortet die andere:
„Ich bin mit Vollgas durch den Wald gerannt, da schießt plötzlich vor mir ein Pilz aus dem Boden! Da konnte ich echt nicht mehr bremsen.“

 

 

 

 

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43 Kommentare zu „Das Ende naht

  1. Och, die Zeit des Schweingalopps ist das. Sehr sinnig, das böse Karma mit Schneckenlangsamkeit auszugleichen.
    Der Liebespfeil ist übrigens ein wunderschöner Kristall, der einfach in die Flanke des Wunschzwitters gehauen wird, um ihn wild zu machen. Er wird ganz schnell aufgelöst, so sieht ihn fast keiner. Ich hatte mal ein Schülerin, die mit Hingabe diese Pfeile gesammelt hat und sogar Fotos davon im Elektronenmikroskop der Uni machen konnte.

    1. Ich werde auch immer wild, wenn mir irgendwas in die Seite haut. Leider handelt es sich in meinem Leben meistens um Tischkanten. Und deine Schülerin hat die gesammelt? Wie das denn?

      1. Sie ist ein unglaublich geduldiges Wesen, das muss man vorher wissen. Sie saß daneben und hat genau hingeschaut. Sobald sie einen gesehen hat, ging sie mit der Pinzette dazwischen, interruptus sozusagen, und hat den Pfeil rausgezogen.

  2. Mein Kind kann offensichtlich doch Witze erzählen, eben den hier:
    Eine Schneckenmutter steht mit ihren Kindern an der Straße und sagt: „Schnell weg hier! In zwei Stunden kommt der Bus!“ (aber als Schneckenwitzexpertin kantest du den vermutlich schon…)

  3. liebe frau weh,
    einfach herrrrrrrlisch – du hast es wieder einmal auf den punkt gebracht! und deine fr. killefitz-klette kommt mir so bekannt vor. vielen dank für deine wunderbaren schilderungen des lehreralltags!

  4. Guten Morgen und ein herzliches Danke für deine wunderbaren Berichte hier. Gibt es von dir eigentlich schon ein Buch??? Ich liege jedenfalls platt vor Lachen und das schon morgens, eine Stunde zu früh munter, weil heute steht der Bauernhof an und das, wo ich dringend noch das X und das Y durchmachen sollte (das sie seit Monaten lesen können), fürs Schulfest proben sollte, die Termine mit Musikschule und Schulgottesdienst noch ausstehen und und und. Besonders amüsier ich mich über deinen Ramon, so ein Kerlchen hat wohl jede in der Klasse, auf irgendeine Art und Weise. Mein „Ramon“ meinte übrigens neulich beim Schneckenthema und Thema Zwitter…“Das ist dann sowas wie Conchita Schneck“.

    1. Cochita Schneck ist gut, das kann Ramon nachher in seinen Beobachtungsbogen einfügen 😉
      Die viel Erfolg für Bauernhof und Co. Am Ende, das weiß man ja, wird alles gut sein …
      Ein Buch wird es nicht geben – ich krieg ja noch nicht einmal die Magnete auf die Reihe :mrgreen:

  5. Ein Mann sitzt im Wohnzimmer und schaut fern. Plötzlich kriecht eine Schnecke auf dem Boden vor seinem Fuß entlang. Der Mann steht auf, schnappt die Schnecke und wirft sie aus dem Fenster.

    Ein Jahr später klingelt es an seiner Tür, steht die Schnecke da und meint: „Was sollte denn das jetzt?“

    1. Oh Gott – DANKE! Der war jetzt genau für mich – ich hab schon lange nicht mehr so über einen Witz lachen können – laut und lang und immer wieder, mit Tränen 🙂 Manchmal fragt man sich schon …
      Also nochmal DANKE!

      Und dir Frau Weh auch!
      Liebe Grüße
      Kerstin

    2. Lehrerausflug am Wochenende – der Witz kam gut an 🙂 Danke!

      Ein Kolllege wusste auch einen, für dessen Verständnis man nur wissen sollte, dass die schweizerischen Appenzeller wohl als sehr langsam gelten:
      Frage: Was sagt ein Appenzeller zu einer Schnecke in seiner Hand?
      Antwort: (man stelle sich einen original schweizer Dialekt vor) Na, du kleiner Zappelphillip …?!
      Liebe Grüße
      Kerstin
      PS: Falls hier KollegInnen aus der Schweiz lesen: Liebe Grüße in die Schweiz – und nichts für ungut 😉

      1. Eigentlich sollen die Berner so langsam sein 😉
        Den Appenzellern sagt man eher eine „Kleinwüchsigkeit“ nach.
        Daher: Wohin ist ein Appenzeller anfangs Juni unterwegs?

        -> Ins Erdbeerfeld

        Liebe Grüsse aus der Schweiz

        Annette

  6. Sagt eine Schnecke zu einer anderen Schnecke: „Du Schleimer!“

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit und eine 🐌-geduld 🙂

    Hier in Niedersachsen sind wir schon in der Zielgeraden, am 22.6. beginnen die Sommerferien. Ich feile noch an den Feinheiten meiner Zeugnisse, versuche mich an der halbschriftlichen Division, höre Peter und der Wolf, beende die Fahrradeinheit und dann…

    …und dann werde ich ungefähr eine Woche schlafen (wenn ich dürfte, habe Kinder ;-))
    Liebe Grüße Emma

  7. Liebe Frau Weh, DANKE :-)!!! Ich liebe deine Berichte aus dem Alltag, den wir ja alle genau so kennen. Unsere „Österrreichischen“ Eltern mögen zwar andere Namen haben, aber die Thematik ist die gleiche. Euch allen viel Kraft für das letzte Rennen (Schnecken- oder nicht :-)…)! Ganz liebe Grüße aus Wien, Angela

  8. Dieses Ende jedes Jahr, was sind wir alle froh, wenn es endlich da ist, dieses Ende😎🙋. Und dann ab in den Flieger oder ins Auto und ganz weit weg von alledem, was uns umgab. Ach ja, der Wahnsinn jedes Jahr aufs Neue. Ich habe immer das Gefühl, dass er von Jahr zu Jahr zunimmt. Oder liegt es nur daran, dass man älter wird? Seufz…Schöne Ferien bald für alle und gute Erholung, LG aus dem Lehrercafe

  9. Ich bin echt am Ende. Seit dieser Woche definitiv.
    Vatertagsgeschenk, Beratungslehrerin, Fahrradprüfung, Uhr *ahhhhhhh*, letzter Buchstabe Y, drei Geburtstage, Werkgeld, Milchgeld, Salzburger Lesescreening, Noten, Proben für die Schulaufführung, wieder proben und nochmals proben – die Baustellen dieser Woche sind unermesslich.

    1. Ich fühle mit dir! Dieses ewige Geldeinsammeln ist auch eine ganz furchtbare Geschichte. Und Zettel austeilen! Abschnitte einsammeln! 1×1 abfragen! Alles grässlich :mrgreen:

  10. Oh, ist das Balsam für die Seele, hier alle Probleme, die einen so knechten, versammelt in den mails zu finden! Tut das guuuuuuuut! Wir haben noch 7 Wochen Schule…. heute im Regen versucht das Thema „Bundesjugendspiele“ abzuhaken. Nach dem Weitsprung war Schluss- es hätte mit Schwimmflossen weitergehen müssen. Neben den Zeugnissen das Schulfest, auf das wir uns alle schon sooooooo gefreut haben! Vielleicht kommt ja jemand, wenn nicht spannendere Angebote wie Fußballturniere, Fahrradrennen, Indorklettern und Besuch von Spaßbädern eher an der Reihe sind…Nicht zu vergessen die Projektwoche. Die Projektstunden „eingeklemmt“ zwischen den Fachunterrichtsstunden, die auch noch gehalten werden müssen. Austeilen Zettel: Maifest, Klassenausflug, Angebote der Kirchen, Vorlesetage nach den Ferien, Erinnerungen an Muffinverkauf am Freitag, Gesundes Frühstück am Dienstag, Einsammeln 1000 der Klorollen für die Bastelarbeiten in der Projektwoche…….. ich könnte Seiten füllen!! Ja, und nach dem letzten Schultag ist ja noch lange keine Ruhe in Sicht. Wir haben das Glück bereits zum zweiten Mal „evaluiert“ zu werden. Nach den Sommerferien müssen alle schriftlichen Unterlagen eingereicht sein. Nix is angefangen und schon gar nix fertig…. Mal sehen, wie alt ich in diesem Beruf werde! Weil es mir aber immer besser geht, liebe Frau Weh, wenn ich deine Kommentare lese, kann ich eine meiner „Vorschreiberinnen“ nur unterstützen: Wann gibts endlich ein Buch von dir und deinen Erlebnissen- ich wüsste gleich 10 Leute, die es kriegen würden- nicht zu vergessen das von dir sigierte Exemplar für mich selber :))) Ich freu´mich schon jetzt drauf! Liebe Grüße!

      1. Auf deine Frage: Alle 4!!!!!!!!!!! Jahre! Und dabei haben wir doch recht gut abgeschnitten! Jetzt ein völlig anderes Prozedere und ganz andere Unterlagen, die benötigt werden. Soooooooooo viel Arbeit- und für was????

  11. Zu all dem Stress kommen bei mir noch Lehramtsanwärter-Gutachten dazu. Natürlich passgenau zur Zeugnis-Zeit 🙂 Danke für deinen Bericht… ich bin nicht allein…

  12. Hier noch ein Buchtipp für die doch nicht mehr ganz so fernen Sommerferien: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen von Elisabeth Tova Bailey – ich habe es sehr genossen…

  13. So wunderbar ich es auch finde, deinen Blog zu lesen und wir uns alle darin wieder erkennen, frage ich mich doch: Muss das so sein? Könnten wir uns nicht alle einfach gegen diesen Wahnsinn – oder zumindest Teile davon – wehren? Einfach irgendwo nicht mitmachen? Sind wir Lehrer und Lehrerinnen nicht auch ein bisschen Mitschuld an dieser Situation? Vielleicht, oder vielleicht auch nicht? Manchmal zweifle ich an allem.

    1. Hallo Ulli, das frage ich mich auch sehr oft. Vielleicht wäre es einfacher, sich zu wehren, wenn man nicht so alleine stünde. Wenn schon zwei oder drei Kolleginnen – oder noch besser: die Schulleitung – das Tempo drosseln würden. Alleine zu stehen bedeutet auch noch Gegenwind aus den eigenen Reihen zu bekommen. Wer schafft das am Ende eines Schuljahres?

      1. Bei uns hat die Schulleitung das getan, indem sie Projektwoche und Schulfest vom Ende diesen Schuljahres an den Beginn des nächsten verschoben hat, das empfanden wir alle als entlastend und nach den Sommerferien sind wir alle viel erholter dabei. Die vielen Krankheitsfälle (der allgemeinen Arbeitsbelastung geschuldet?) waren dabei natürlich noch nicht bekannt, die sind nun die Hauptstressoren für die Übriggebliebenen. Im Nachhinein also noch wichtiger, dass die Festivitäten verschoben wurden…

        1. Liebe Frau Weh, danke für den (mal wieder) tollen Beitrag… ich lese hier so gerne mit! Und besonders für die Erinnerung an die Witzekartei, die steht bei mir schon lange auf der Wunschliste! Neulich gab es übrigens zum Mittag Baked beans mit Salat – und das nicht zum letzten Mal. Hier in Bayern sind es noch sieben Wochen bis zur Zielgeraden… Augen zu und Endpsurt! LG

          1. Sieben Wochen … ich ächze mit dir! Aber immerhin habt ihr ja in den Pfingstferien etwas Luft holen können. Wir haben diesmal mit 14 Wochen einen sehr langen Zeitraum zwischen Oster- und Sommerferien zu überbrücken. Da helfen auch die Feiertage nicht so viel. Aber ich sehe schon den Lichtstreif am Horizont! 🙂

        2. Das ist doch eine gute Lösung! Ich finde diesen „Feierwahn“, der seit einigen Jahren in den Sommermonaten herrscht, ebenfalls unerträglich. Wir haben als Familie seit Wochen kein ganz freies WE mehr, weil immerzu irgendwo irgendetwas stattfindet. Aber zwischendurch sind wir dann eben einfach mal verhindert und bleiben zu Hause 😉

          1. Den „Trick“ wenden wir – aus ähnlicher Not heraus – auch des öfteren an. Aber die Weihnachtszeit ist dahingehend auch nicht zu verachten 😣

  14. Ich kenne alle drei Seiten.
    Die der Lehrer_innen, die der Mutter (die auch schon keine Zettel aus der Schule mehr sehen möchte) und die der Sekretärin und ich kann euch sagen, dass ich mit eurer Seite auf keinen Fall tauschen möchte.
    Klar ist es als Sekretärin doof, dass die Kolleg_innen alles „noch mal eben“ vor den Ferien im Sekretariat erledigen müssen, aber ich sehe schon was bei einigen so anliegt und bringe eine Menge Verständnis entgegen, welches die Kolleg_innen in den letzten Wochen vor den Ferien auch wirklich benötigen. Elternmails und Nachrichten die ich schon fast mit Bauschmerzen weiterleite. Widersprüche gegen Noten deren Änderung keinerlei Sinn machen. Wen interessiert es später ob bei einem Kind das versetzt wurde in der siebten Klasse in Musik eine vier anstatt einer drei stand? Eltern die die Kolleg_innen seit Beginn der Schulzeit noch nie gesehen haben mitten in der zweiten Stunde auf der Matte stehen und JETZT mit der Kolleg_in sprechen möchten. Diebstähle weil die Kinder einfach nicht verstehen, dass sie Wertsachen beim Sportunterricht mit in die Halle nehmen und nicht in der Umkleide liegen lassen. Natürlich sind die Kolleg_innen Schuld weil sie die Kinder nicht daran erninnert haben. Diese Regel gilt ja auch erst seit gefühleten 100 Jahren.
    Da reiche ich schon mal eine_r Kolleg_in einen Kaffee oder Tee oder Baldrian und eine Menge „OOOOHHHHHMMMMM“ – was halt gerade eher gebraucht wird.
    An unserer Schule musste eine komplette Etage geräumt werden, weil da JETZT mit Brandschutzbauarbeiten begonnen werden muss, damit diese bis zum Ende der Sommerferien erledigt sind. Nun werden Räume gesucht und Schüler und Medien…. Die Nerven lieben blank.
    ABER Am letzten Schultag werden wir alle zusammen sitzen und mit Bier, Sekt, Wasser, Saft oder was auch immer wer trinken möchte anstoßen und ein Stoßgebet zum Himmel schicken, dass die Bauarbeiten auch wirklich zum Ende beendet sind und alle ordentlich starten können.

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